Sonntag

Heute ist der Todestag von James Joyce (1941)
Geburtstag hat Daniel Kehlmann (* 1975)
Und als Nachtrag:
Gestern hatte Jeff Bezos Geburtstag, der Gründer von amazon, der das Einkaufen weltweit verändert hat.
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Gestern hatten wir großen Besuch in der Buchhandlung.
Pete Townshend und Arnold Schwarzenegger schauten kurz vorbei.
Die beiden Fotos finden Sie auf unserem Fotoblog:
jastram.tumblr.com
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Draußen ist es grau, weiss, neblig, zugefroren, kalt und alles weiss.
Die zwei Stunden auf der Alb haben gut getan und dann raus aus den Klamotten und eine heiße Dusche.
Gestern abend, nach einer langen Woche, dunkel, neblig, Schnee fällt vom Himmel, habe ich ein Leseexemplar zu ende gelesen, ein zweites Buch begonnen. Das zweite wurde immer schwerer in meinen Händen und purzelte immer öfter auf den Boden. Da gab es nur noch zwei Möglichkeiten:
1. Ab ins Bett. Aber: Viel zu früh.
2. Endlich die DVD anschauen, die seit Tagen auf dem Küchentisch liegt.
Und: Es hat sich gelohnt.

lied

Das Lied in mir
Regie: Florian Cossen
Darsteller: Jessica Schwarz, Michael Gwisdek, u.a.
DVD € 12,99

Maria, eine junge deutsche Sportlerin, hört bei einer Zwischenlandung in Buenos Aires ein spanisches Kinderlied und bricht zusammen. Maria hat nie Spanisch gelernt und erkennt doch das Lied. Wie kann das sein?

Dies schreibt der Filmverleih zu diesem Film. Ich möchte noch dazufügen, dass ich die schauspielerische Leistung von Jessica Schwarz sehr bewundert habe. Im Zusammenspiel mit ihrem Vater, kam es zu bewegenden Szenen von Nähe und Ferne.
Draußen hatte es Minusgrade und hier im Film schwitzen die Darsteller, dass ihnen die Schweisstropfen herunterlaufen. Das spiegelt vielleicht auch das Innenleben der Personen, die sich so viel zu erzählen hätten und dann doch schweigen.
Maria war das Kind eines argentinischen Ehepaars, das von der Polzei verschleppt worden ist. Marias jetzige Vater der damals in der gleichen Firma beschäftigt war wie der leibliche Vater, nimmt die dreijährige Maria mit nach Deutschland und gemeinsam mit seiner Frau ziehen sie Maria als ihre Tochter groß.
Nun trifft Maria auf ihre wahre Familie; ihre Tante, ihr Großmutter. Die Freude ist unfassbare für die Angehörigen, für Maria ist alles sehr fremd, da sie kein spanisch spricht und nur ihre Tante wenig englisch. Auch hier wieder Fremde und Nähe in einem.
Der Film dreht die Schraube immer weiter und schaut in die einzelnen Biografien der Personen. Was war/ist rechtens, was passierte aus Angst und Liebe.
Sehr schöne Bilder, Fahrten, gute Musik und gute Schauspieler geben diesem bewegenden Film das gewisse etwas. Und es gibt keine Person, die nicht etwas zu verstecken hat.
Großartig.
Michael Gwisdek spielt Marias Vater Anton und er hat auch einen sehr starken Auftritt im Film: „Oh Boy„, der im Moment in den Kinos läuft oder lief. Dazu gibt es morgen eine Besprechung.

Hier geht es zum Trailer

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