Dienstag, 28.Mai


Heute haben
G.K.Chesterton * 1874
Ian Fleming * 1908
Patrick White * 1912
Walker Percy * 1916
Heinz G.Konsalik * 1921
Guntram Vesper * 1941
Frank Schätzing * 1957
Muriel Barbery * 1969
Geburtstag
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Winfried Hermann Bauer
Erstes Du

Leuchtende Augen
Im Spiegel deiner Liebe
Finde ich zu mir
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Für wenn es mal wieder heiss wird:

Agnes Prus und Yelda Yilmaz: „Hitzefrei
Vegetarische Küche für heiße Tage
Die besten Rezepte zum Abkühlen
DuMont Buchverlag € 28,00

Die beiden Foodbloggerinnen und Foodstylistinnen (so sagt man heute) stellen uns in diesem neuen Kochbuch Rezepete aus Ländern vor, die schon immer im Sommer mit große Hitze zu kämpfen haben. Bei solchen sommerlichen Temperaturen tun wir uns schwer mit schwäbischer Hausküche und langekochten Eintöpfen. Hier stehen knackige Salate, aromatisches Gemüse vom Grill und leichte Küche im Mittelpunkt. Dazu noch Nachtische und kühle Getränke:
Alles ohne viel Zutaten, oft ohne zu kochen, oder auch Rezepte unter der Überschrift „Schnell und einfach“.
Noch ein Kochbuch? Ja, warum nicht.
(Nichtsdestotrotz kochen wir heute im Übernachtungswohnheim im Roten Kreuz Linsen mit Spätzle)

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https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unwetter-versicherer-schaeden-milliarden-2023-100.html

Bilanz der Versicherer
Unwetter richten 2023 Milliardenschäden an

Im vergangenen Jahr sorgten Hagel, Stürme und Starkregen für Versicherungsschäden in Höhe von 5,7 Milliarden Euro – deutlich mehr als im Jahr zuvor. Die meisten Schäden entstanden dabei in Bayern und in Hessen.
Sturm, Hagel und Starkregen haben 2023 zu Schäden in Milliardenhöhe geführt. Auf 5,7 Milliarden Euro beziffert der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) die versicherten Schäden im vergangenen Jahr. „Das sind 1,7 Milliarden Euro mehr als im Jahr 2022“, teilte der Hauptgeschäftsführer, Jörg Asmussen, in Berlin mit.
„Grund dafür sind vor allem schwere und teure Hagelschäden an Kraftfahrzeugen.“ Der bisherige registrierte Rekord lag dem Verband zufolge im Jahr 2021 mit 13,9 Milliarden.
In einer ersten Schätzung waren die Versicherer Ende vergangenen Jahres noch von einem niedrigeren Wert ausgegangen. Die Statistik wird seit Anfang der 1970er-Jahre geführt. …

Freitag, 24.Mai

Heute haben
Michail Scholokow * 1905
Henri Michaux * 1899
Louis Fürnberg * 1909
George Tabori * 1914
Joseph Brodsky * 1940
Bob Dylan * 1941 (Nobelpreis 2016)
Rainald Goetz * 1954
Walter Moers * 1957
Michael Chabon * 1963
Geburtstag
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Winfried Hermann Bauer
Mein Herz

Wo bist du
Ich will nach dir rufen
Am Tag und in der Nacht
Wohin bist du gegangen
Wovor bist du geflohen
Frage ich dich, frage ich mich
Doch ohne Stimme
Die mich trägt
Bin ich
Vernichtet
Allein
Ohne Substanz
Hin- und hergeworfen
In einem finsteren Eiskeller
An dessen fluoreszierenden Wänden
Die Worte grün und violett aufleuchten
Wo bist du
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Eine schöne Idee vor vielen vielen Jahren:

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Schöne Ferien!
Geschichten für die glücklichste Zeit des Jahres
Herausgegeben von Julia Gommel-Baharov
Fischer Taschenbibliothek € 14,00

Sorrent im August: Ich habe nun zwei Wochen kein deutsches Wort gehört und kein italienisches verstanden. So läßt sich’s mit den Menschen leben, alles geht am Schnürchen und jedes aufreibende Mißverständnis ist ausgeschlossen.
Karl Kraus

Genau richtig für die Ferien, für eine Zugfahrt und für die Tasche. Auf über 300 Seiten, im kleinen Format, hat der S.Fischer Verlag gute Urlaubslektüre aus seinem Programm verpackt.
Zsuzsa Bánk schreibt über den Heißestes Sommer, Robert Gernhardt natürlich über die Toscana, Judith Hermann über Aqua alta, Florian Illies über den Sommer des Jahrhunderts. Die gerade verstorbene Nobelpreisträgerin Alice Munro kommt in Japan an und Fernando Pesso schreibt über seine Heimatstadt Lissabon. Daniel Speck, Peter Stamm, Roger Willemsen, Kurt Tucholsky sind u.a. mit dabei. Zum Schluss sagt Juli Zeh: Dann fahr doch!.
Ja, so machen wir das. Dann fahr doch. Aber vergiss das Buch nicht.
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https://www.br.de/nachrichten/bayern/wetter-in-bayern-gewitter-am-alpenrand-vollgelaufene-keller,UDXQm11
Unwetter in Bayern
Vollgelaufene Keller und Überschwemmungen

https://www.tagesschau.de/wissen/klima/folgen-klimwandel-gesundheit-100.html
Lancet Countdown Report“
Wenn der Klimawandel krank macht

Von Dominik Bartoschek, SWR

Seit 2017 analysieren Forschende aus aller Welt für den „Lancet Countdown Report“ den Zusammenhang von Klima und Gesundheit. In diesem Jahr fällt ihr Fazit besonders drastisch aus.
Es sind viele Seiten mit Statistiken, Tabellen und Grafiken, die im kürzlich veröffentlichten „Lancet Countdown Europe Report“ stehen. Doch am Ende bleiben vor allem diese Sätze hängen: „Der Klimawandel ist kein weit entferntes, theoretisches Zukunftsszenario. Er ist hier. Und er tötet.“
….

Am 9.Juni ist Gemeinderatswahl in Ulm.

Mittwoch, 10.Januar


Heute haben
Annette von Droste-Hülshoff * 1797
Ingeborg Drewitz * 1923
Jutta Treiber * 1949
Yasmina Khadra * 1955
Antonio Munoz Molina * 1956
Giselher W.Hoffmann * 1958
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„Solange ich lebe, habe ich nicht einfach nur zu atmen, sondern diese Art Kraft, die ich durchs Atmen aufnehme, habe ich auch nach außen zu tragen.“
Ingeborg Drewitz
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Werner Bätzing: „Homo Destructor“
Eine Mensch-Umwelt-Geschichte
Von der Entstehung des Menschen zur Zerstörung der Welt
C.H.Beck Verlag € 32,00

Der große Natur- und Alpenforscher Werner Bätzing, legt in seinem großen Werk dar, dass ein weiter so nicht mehr geht. Der Mensch hat bis zur Industriellen Revolution im Einklang mit der Natur gelebt. Er hat darauf geachtet, dass die vom Menschen benutzte Natur sich wieder erholen konnte und ihm auch im neuen Jahr wieder zunutze war. Erst in der Moderne setzt sich ein Denken und Handeln durch, das Natur und Umwelt kurzfristig vernutzt, ohne an ihre Erhaltung und an die Auswirkungen für die Zukunft zu denken, so der Autor. Mittlerweile wird deutlich, dass ein solches Denken und Handeln die gesamte Umwelt immer mehr zerstört und letztlich zur Selbstzerstörung des Menschen führt.
Diese etwas andere Menschheitsgeschichte ist prall voll mit Informationen, stark gegliedert und mit einem großen Anhang versehen.
In Kapitel 3 geht es um die „Jäger- und Sammler-Gesellschaft“. Im nächsten über „egalitäre Bauerngesellschaften“, bis er im 10. Kapitel zum „Beitrag der Mensch-Umwelt-Geschichte zur aktuellen Umweltkrise“ kommt. Diese Kapitel sind wiederum unterteilt und bieten somit einen guten Überblick auf diesen 450 Seiten.
Werner Blätzings Lösung? Für ihn ist klar, dass nur ein Weniger in allen Bereichen die große Umweltkatastrophe lindern kann. Weniger soll aber nicht als Verzicht gesehen werden, sondern als Chance sich wieder selbst zu verwirklichen. Zu merken auf was es wirklich ankommt. Dies, und auch seine anderen Lösungsansätze, sind nicht durch eine Revolution, oder (wie im Moment) durch kleine, innerstaatliche Veränderungen, zu erreichen. Seiner Meinung nach werden auf uns große Veränderungen zukommen. Sowohl was Migration und Lebensräume angeht, als auch was z.B. das Finanzwesen betrifft.
So bleibt für ihn nur, unser Wissen, unsere Möglichkeiten einzusetzen, mit weniger wieder ein besseres, erträglicheres Leben zu sichern.

Leseprobe
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Gestern auf tagesschau.de:

EU-Klimadienst Copernicus
„Wärmer als in den vergangenen 100.000 Jahren“

Es wird immer wärmer auf der Erde: Im vergangenen Jahr lag die globale Temperatur laut EU-Klimawandeldienst Copernicus 1,48 Grad über dem Durchschnitt der Jahre 1850 bis 1900 – ein neuer Höchstwert.
Das vergangene Jahr ist laut EU-Klimawandeldienst Copernicus nur knapp unterhalb der 1,5-Grad-Schwelle geblieben. Die Temperatur lag global 1,48 Grad höher als im Durchschnitt der Jahre 1850 bis 1900, wie Copernicus zum Bericht „Global Climate Highlights 2023“ mitteilte.
„Es ist wahrscheinlich, dass die Temperaturen 2023 wärmer waren als in den vergangenen 100.000 Jahren“, sagte Samantha Burgess, stellvertretende Direktorin des Copernicus Climate Change Service (C3S). Klimaforschende können das historische Klima indirekt etwa aus Baumringen oder Luftblasen in Gletschern rekonstruieren.
Dass das Jahr das wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen 1850 war, hatte Copernicus bereits im Dezember mitgeteilt. Es sei davon auszugehen, dass noch im Januar oder Februar 2024 ein Zeitraum von dann 12 Monaten über der 1,5-Grad-Schwelle liege, hieß es nun.

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Bericht von Munich Re
Unsummen durch Unwetter

Naturkatastrophen haben laut dem Rückversicherer Munich vergangenes Jahr Schäden von 250 Milliarden Dollar verursacht und Zehntausende Menschenleben gefordert. In Nordamerika und Europa gab es so hohe Gewitterschäden wie noch nie.
Erdbeben, Wirbelstürme, Überschwemmungen, Unwetter und sonstige Naturereignisse haben 2023 weltweit Schäden von 250 Milliarden Dollar angerichtet und kosteten 74.000 Menschen das Leben. Das berichtet der Rückversicherer Munich Re in der neuen Ausgabe seines jährlichen Naturkatastrophenreports.
Die Zahl der Todesopfer sei die höchste seit 2010, sagte Ernst Rauch, der Chef-Geowissenschaftler des DAX-Konzerns. Die meisten Opfer forderte die verheerende Erdbebenserie in der Türkei und Syrien im Februar mit 58.000 Toten. Auch mit Blick auf die volkswirtschaftlichen Schäden von 50 Milliarden Dollar war dies die schlimmste Naturkatastrophe des vergangenen Jahres.
Die Munich Re dokumentiert seit Jahrzehnten die weltweiten von der Natur verursachten Zerstörungen, da dies für die Berechnung der Versicherungsbeiträge von Bedeutung ist. Das Geschäft des Konzerns besteht darin, die Risiken von Versicherungsunternehmen abzusichern.

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