Dienstag, 26.September

Heute haben
T.S.Eliot * 1888
Victor O.Stomps * 1897
Ernst Schnabel * 1913
Minette Walters * 1949
Jane Smiley * 1949
Geburtstag
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„Ein Kuss ist der beste Weg, jemanden zum Schweigen zu bringen.
Ein Schlag in die Fresse tut es aber auch.“
Klaus Kinski
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Unser Bilderbuchtipp:


Marianne Dubuc: „Briefträger Maus in unglaublicher Mission
Übersetzt aus dem Französischen von Julia Süßbrich
Beltz&Gelberg Verlag € 12,95
Bilderbuch ab 3 Jahre

Jeden Morgen trägt Briefträger Maus (Facteur Souris, im Original) die Post aus. Und das macht er schon seit Jahren in mehreren Bilderbüchern. Jetzt allerdings kommt der gewitzte Poste ganz weit rum. Seine Rakete steht startbereit im Garten … und los geht’s. Ganz hoch hinaus, aber auch ganz runter in die Tiefsee. Er hat in seinem Wägelchen auch etwas für den Lebkuchenmann im Bonbonland und für die Außerirdischen auf Planet XYZ. Alle freuen sich über die zuverlässige Lieferung und wir haben jede Menge zum Anschauen, was sich sonst noch auf den jeweiligen Doppelseiten tummelt.

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Foto: Volkmar Thie/akg-images

Samstag, 28.Mai

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Heute haben
Patrick White * 1912 (Nobelpreis 1973)
Muriel Barbery * 1969
Geburtstag.
Aber auch György Ligeti und Dietrich Fischer-Dieskau

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Marianne Dubuc:Briefträger Maus
Aus dem Französischen von Julia Süßbrich
Beltz&Gelberg Verlag € 12,95
Bilderbuch ab 3 Jahren

Briefträger Maus bringt allen Tieren die Post, ganz egal, wie gefährlich sie sind, ganz egal, wo sie wohnen, ob auf Baumkronen oder in Höhlen, im Meer oder auf dem Berg. So kommt Briefträger Maus zu den Hasen, dem Krokodil (huch, da ist ja alles nass), zu den Ameisen unter der Erde und den Gämsen in luftigen Höhen. Ihre erste Adresse ist der Bär, der eine einzigartige Honigkonstruktion besitzt. Vom Bienenstock eine direkte Leitung in den Honigtopf. Bei den Hasen gibt es jede Menge Stockbetten und eine Hasenköttelauffangstation. Ganz anderes sieht das ewig lange Haus der Schlange aus, die unter Wärmestrahlern liegt und Diverses hinuntergeschlungen hat. Was kann das wohl sein? Unsere Maus klettert auf Bäume, sitzt im Hitzeschutzanzug beim Drachen und grillt ihr Würstchen. Auch unter Wasser bekommen Tiere ihre Post und wir sehen sogar einen lesenden Fisch. Na bitte. Sie darf die Fledermäuse beim Schlafen nicht stören und friert bei den Pinguinen. Bei den Hühnern gibt sie ein sehr merkwürdiges Päckchen ab. Schaut da nicht eine Fuchsschnauze raus? So gibt sie alle Pakete und Briefe ab. Aber für wen ist das letzte? Das wird hier nicht verraten.
Ein bezaubendes Bilderbuch, voller witziger, wimmeliger Details zum Entdecken. Da liegen Schlüssel und Knochen in der Wiese, verlorene Zettel und Karotten, ein Handschuh und ein richtiger Schuh. Wer mag die wohl alle finden beim Durchblättern?
Ich wünsche jetzt schon viel Vergnügen beim gemeinsamen Lesen, Suchen und Schauen.
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Detlef Surreys Sonntagsskizzen 38 – Im Pratergarten
Skizzen aus Berlins ältestem Biergarten, dem „Pratergarten“ in Prenzlauer Berg.
Kurz vor dem Unwetter am Montag…
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Samstag

Heute hat
Grazia Deledda * 1871
Geburtstag und nicht gestern, wie ich es geschrieben habe.
Morgen haben
Vigoleis Thelen * 1903 (Lesen Sie „Die Insel des zweiten Gesichts“)
Siegfried Unseld * 1924
und Donna Leon * 1942
Geburtstag.
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Gestern kamen kistenweise neue Bücher. Auster, Chatwin, Herrndorf, Zischler und Stamm und was weiss ich nicht alles. Also schauen Sie vorbei und kaufen Sie ein, es ist genügend da.
Aber auch auf dem Bilderbuch gibt es etwas ganz Feines.

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Marianne Dubuc: „Der Löwe und der Vögel“
Aus dem Französischen von Anna Taube
Bilderbuch ab 4 Jahren
Carlsen Verlag € 14,90

Zuerst habe ich mich schon gefragt, warum schon wieder vermenschlichte Tiere? Dazu noch ein Löwe und ein Vögel. Aber: Es passt. Der Löwe lebt allein, zufrieden und arbeitet in seinem Garten vor sich hin. Als er eines Tages einen verletzten Vogel findet, verändert sich vieles in seinem Leben. Marianne Dubuc schafft es mit ihrer Art der Illustration, dass wir sofort einen schönen Zugang zur Gefühlswelt der Tiere bekommen. Denn der Löwe nimmt den Vogel mit in sein Haus, das ganz allein steht. Er verbindet ihn, pflegt ihn. Und irgendwie, ohne dass die beiden miteinander reden, kommen sie sich näher. Der alleinlebende Löwe hat nun so etwas wie einen Freund, der nachts in seinen Hausschuhen schläft, der ihn bei seiner Arbeit begleitet. Gemeinsam sehen sie die Landschaft sich wandeln. Es wird kalt, der Ofen wird angemacht, Schnee fällt und plötzlich sind zwei Seiten weiss. Das ist der Zeitpunkt, an dem die beiden zum Schlittenfahren gehen. Aber auch der Winter geht vorbei und die ersten Blumen spitzeln durch das kalte Weiss. Am Himmel fliegen Vögel in Formation wieder zu ihren Sommerplätzen und auch der kleine Vogel reiht sich ein. Nun ist das Haus der Löwen wieder leerer. Die Hausschuhe sind kein Vogelbett mehr. Die Zeit vergeht und der Löwe vergisst auch seine Einsamkeit und arbeitet wieder weiter in seinem Garten. Bis, ja bis im Herbst wieder Vögel am Himmel zu sehen sind. Sein kleiner Freund ist jedoch nicht dabei. Da überfällt den Löwen doch wieder seine Traurigkeit vom vergangenen Frühling. Doch eine Seite später sehen wir eine einzige Musiknote auf das Blatt gezeichnet. …
Ein sehr liebevoll gezeichnetes, anrührendes Bilderbuch, das von einer großen Freundschaft erzählt, die auch über lange Strecken des Alleinseins Bestand hat.

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Website von Marianne Dubuc