Mittwoch, 17.April


Heute haben
Anton Wildgans * 1881
KP Kavafis * 1863
Tania Blixen * 1885
Thornton Wilder * 1897
Cynthia Ozick * 1928
Rolf Schneider * 1932
Nick Hornby * 1957
Geburtstag
und es ist der Todestag von Gabriel Garcia Márquez.
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Wolfgang Borchert
Das graurotgrüne Großstadtlied

Rote Münder, die aus grauen Schatten glühn,
girren einen süßen Schwindel.
Und der Mond grinst goldiggrün
durch das Nebelbündel.

Graue Straßen, rote Dächer,
mittendrin mal grün ein Licht.
Heimwärts gröhlt ein später Zecher
mit verknittertem Gesicht.

Grauer Stein und rotes Blut –
morgen früh ist alles gut.
Morgen weht ein grünes Blatt
über einer grauen Stadt.
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Wenn schon die Erwachsenen so verliebt in Italien sind, sollen Kinder auch ein Buch bekommen über das Land, wo die Zitronen blühen:


Mayya Sultan (Illustrationen) und Annette Maas (Texte): „Italien
Das Land, wo die Zitronen blühen
arsedition € 22,00
Sachbilderbuch ab 10 Jahren

Dieses Buch zeigt Kindern ab 10 Jahren und der ganzen Familie mit wunderschönen Illustrationen, wie vielfältig, spannend und besonders die italienische Kultur, der Alltag der Menschen, die Geschichte des Landes sowie die Landschaften dort sind.
Der Strand, die Seen, zwei Bergketten, über die Rettung der Tintenfische, Neapel, Matera, Venedig, die Ewige Stadt, die Renaissance, Friedrich II, die Oper, Pasta, Obst und Genüse, Sprichwörter, besondere Frauen heißen nur ein paar der vielen Überschriften, die zeigen, wie vielfältig und interessant dieses Italien, auch für Kinder und Jugendliche, ist.

Schauen Sie doch bitte in die Leseprobe und machen sich selbst ein Bild über dieses großformatige Sachbilderbuch, in dem es nur so sprudelt von Fakten, eingebettet in großformatige Illustrationen
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Haus der Nachhaltigkeit eröffnet die „LeihBar“

Unter dem Motto „leihen statt kaufen“ startet das Haus der Nachhaltigkeit (HdN) ein weiteres Projekt: die „LeihBar“. Interessierte können dort unkompliziert nützliche, aber kaum benötigte Gegenstände wie Werkzeuge, Cateringutensilien oder Bürozubehör ausleihen. Spart CO2, Geld und Platz.

Am Donnerstag, 18. April 2024 um 19 Uhr wird die „LeihBar“ bei einer kleinen Feier eröffnet. Öffnungszeiten sind dann regelmäßig:
dienstags, 18:30-20:30 Uhr und mittwochs, 11-13 Uhr (außerhalb der Schulferien)

Infos: https://www.h-d-n.org/leihladen

Mail: leihbar@h-d-n.org

Mittwoch, 10.April


Heute haben
Alfred Kubin * 1877
Stefan Heym * 1913
Claudio Magris * 1939
Geburtstag
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„Wenn du malen willst, male. Es ist besser als Klavier spielen. Es ist nicht so laut.“
Stefan Heym
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Unser Buchtipp:


Stefan Hertmans: „Die Suche nach der Gegenwart
Essays für eine Zeit der Übergänge
Aus dem Niederländischen von Ira Wilhelm
Diogenes Tapir € 26,00

Nachdem wir vor Kurzem den neuen Essay über die Hoffnung von Byun-Chul Han hier vorgestellt haben, möchte ich Ihnen heute das neue Buch von Stefan Hertmans ans Herz legen. Vor Jahren haben wir seinen biografischen Roman „Der Aufgang“ hier gebloggt. Ein Buch über ein Haus, in das Hertmans eingezogen ist und in dem eine Nazigröße gewohnt hat. Ein unglaublich toller Bericht und Überblick über Jahre des Terrors. Das Taschenbuch sollte eigentlich immer bei uns zu finden sein.
Jetzt also ein Band mit 20 Essays, die während des Lockdowns geschrieben und mit einem aktuellen Nachtrag versehen worden sind.
Stefan Hertmans betrachtet die großen Veränderungen, die umwälzenden Verschiebungen in unserer Gesellschaft, auf unserem Planet und beginnt mit dem Klimawandel, der alles, was wir tun und denken auf die Probe stellt, oder ad absurdum führt.
Alle Essays sind miteinander verknüpft. Wie könnte es auch anders sein, denn Identitäspolitik, die Schwächung von Demokratien, die weltweiten Migrationsströme hängen eng miteinander zusammen.
Er schreibt über die (Über)Macht der Männer, über die Wichtigkeit von gedrucktem Wort im Gegensatz zu den schnellen Klicks im Internet. Und über allem steht die Hoffnung. (s. Byun-Chul Han)
Kluge, aktuelle Essays, die so anregend sind, dass ich mir seine Literaturliste kopiert habe, da dort Bücher zu finden sind, die ich schon lange mal lesen wollte.

Leseprobe
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Auf tagesschau.de gefunden
Max Bauer, ARD Rechtsredaktion

EMGR-Entscheidung (Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte)
Klimaschutz – ein Menschenrecht

Mit dem EGMR-Urteil zugunsten der Aktivistinnen aus der Schweiz ist klar: Klimaschutz ist eine Menschenrechtsfrage und kann vor Gericht eingeklagt werden. Allerdings müssen Kläger auf bestimmte Weise vorgehen.
Es sind drei Klagen, über die heute in Straßburg entschieden wurde. Eine ist vom Verein der Schweizer Klimaseniorinnen – 2.000 Schweizerinnen, die darauf hinweisen, dass der Klimawandel besonders ältere Frauen belaste. Außerdem hatten Jugendliche und junge Erwachsene aus Portugal sowie ein Oberbürgermeister einer französischen Gemeinde am Atlantik geklagt.
Sie alle argumentierten ähnlich: Ihre Rechte aus der Europäischen Menschenrechtskonvention werden verletzt, wenn die Staaten nicht mehr gegen den Klimawandel tun. Bei Waldbränden und Überschwemmungen seien allein in ihren Heimatländern schon viele hundert Menschen ums Leben gekommen. Das Spektakuläre an der Klage der Portugiesen: Sie hatten 32 Staaten in Europa verklagt – direkt in Straßburg, ohne vorher in ihrem eigenen Land den Rechtsweg zu beschreiten, wie das sonst üblich ist. 
Ihre Klage hatte aber keinen Erfolg. Der Gerichtshof sagt, dass die Jugendlichen nicht beliebig viele Staaten verklagen können, die über ihr Leben in Portugal keine Herrschaftsgewalt hätten. Das wäre eine zu weitgehende Haftung von Staaten für die Folgen des Klimawandels in anderen Ländern. Und in Portugal selbst hätten die Jugendlichen sich erst an die Gerichte wenden müssen. …

Hier geht es zum kompletten Beitrag.
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EU-Klimadienst Copernicus
Auch im März neuer Temperaturrekord gemessen

Der Trend hält an: Im zehnten Monat in Folge haben Forschende einen Temperaturrekord verzeichnet. 14,14 Grad betrug die durchschnittliche Lufttemperatur im März. Auch die Erwärmung der Weltmeere schreitet voran.
Der vergangene März war weltweit der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Das geht aus Daten des EU-Klimadienstes Copernicus hervor. „Der März 2024 setzt die Reihe der Klimarekorde fort, die sowohl für die Luft- als auch für die Meeresoberflächentemperaturen gebrochen werden, mit dem zehnten Rekordmonat in Folge“, erklärte Copernicus-Vizedirektorin Samantha Burgess. …

tagesschau.de
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Klimaliste Ulm für die Gemeinderatswahl am 9.Juni 2024


Montag, 8.April

Berlin


Heute haben
Johann Christian Günther * 1695
Emile Cioran * 1911
Christoph Hein * 1944
Eva Heller * 1948
Geburtstag.
Aber auch Jacques Brel, Kofi Annan, Vivienne Westwood.
Heute vor 50 Jahren starb Pablo Picasso.
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Heinrich Heine
Kluge Sterne

Die Blumen erreicht der Fuß so leicht,
Auch werden zertreten die meisten;
Man geht vorbei und tritt entzwei
Die blöden wie die dreisten.

Die Perlen ruhn in Meerestruhn,
Doch weiß man sie aufzuspüren;
Man bohrt ein Loch und spannt sie ins Joch,
Ins Joch von seidenen Schnüren.

Die Sterne sind klug, sie halten mit Fug
Von unserer Erde sich ferne;
Am Himmelszelt, als Lichter der Welt,
Stehn ewig sicher die Sterne.
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Im April haben wir zwei Veranstaltungen.

Am Dienstag, den 16.April besucht uns um 19 Uhr der Ulmer Tommy Nube.
Mal schauen, wer dann wen küsst.

In der Rolle eines französischen Professors leistet Tommy Nube alias Monsieur Embrasse speziell für die “plumpen Deutschen” kussologische Entwicklungshilfe. Wer schon immer wissen wollte, wie man mit Hilfe eines Holzpodestes Küsse von wildfremden Frauen ergattert, ist bei Nube an der richtigen Adresse. Für ihn gilt der Goethesche Wahlspruch: »Küsse mich, sonst küß ich dich.« Einerseits bedient er perfekt das Klischee des französischen, oberflächlichen Charmeurs, andererseits wird genau dieses mit nebensächlich Daherkommenden hinterfragt. Nube ist Spieler. Er spielt um des Spieles willen. Was auch immer er sagt, er tut es im Plauderton und schwindelerregender Leichtigkeit.


Stefi Rösch entführt uns am Montag, den 29.4. zu Glücksorte in und um Ulm herum.
Zu Fuß mit dem Rad, oder auch nur mit dem Kopf.
Lassen wir uns überraschen und treten danach glücklicher in die Welt hinaus.

Samstag, 30.März

Heute haben
Paul Verlaine * 1844
Sean O`Casey * 1880
Jean Giono * 1895
Heinz Risse * 1898
Tom Sharpe * 1928
Uwe Timm * 1940
Gert Heidenreich * 1944
Geburtstag
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„Der Mensch erfand die Atombombe, doch keine Maus der Welt würde eine Mausefalle konstruieren.“
Albert Einstein
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Unser Kinderbuchtipp:


Kerstin E. Finkelstein: „So geht Straße!“
Mit Sicherheit und Spaß unterwegs im Straßenverkehr
Mit Illustrationen von Claire Lenkova
Jacoby & Stuart Verlag € 14,00

Wie lange ist der Bremsweg eines ICEs, der mit 250 km/h unterwegs ist?
(Auflösung am Schluss)

Das Buch beginnt mit der Geschichte des Verkehrs in Deutschland. Ab wann gab es Fahrräder, Autos, Verkehrszeichen, Gehwege und dass in den 50er Jahren das Auto im Mittelpunkt stand und extra dafür Städte umgebaut und neugebaut wurden. Jetzt (wie damals) heisst es, wie komme ich sicher mit dem Rad durch den Verkehr. Und das will das Buch zeigen. Die Autorin hat schon diverse Sachbücher veröffentlich, so z.B. Fahr Rad!, Straßenkampf und war Chefredakteurin der Zeichschrift Radzeit.
Im zweiten Kapitel schreibt Kerstin Finkelstein, wie wichtig unsere Ohren im Straßenverkehr sind, danach kommen Verkehrsregeln und Verkehrsschilder dran. Handzeichen von Radelnden erklärt sie uns auf zwei Seiten (wieder was gelernt) und natürlich der Helm. Ohne geht gar nicht. Nach weiteren Kapiteln zeigt sie uns einen Blick in die Zukunft.

Und jetzt noch die Antwort auf die Frage von oben.
4,8 Kilometer.

Das steht im Kapitel über Anhaltewege und Reaktionszeiten auf dem Rad von Kindern und Erwachsenen, von Radelnden und Autofahrenden.
Das Buch wäre allerdings ohne die sehr realistischen und doch verspielt kindlichen Illustrationen von Claire Lenkova nur die halbe Miete. Allein schon ihre Wimmelbilder sind klasse.

Schauen Sie in die Leseprobe.
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Tempolimit in Lyon
Ein Drittel weniger Unfälle dank Tempo 30

Weniger Unfälle hatte sich das französische Lyon von einem neuen Tempolimit versprochen. Und tatsächlich: Seit der Einführung von Tempo 30 ist deren Zahl deutlich zurückgegangen. Ein Vorbild für deutsche Städte?
In Frankreichs drittgrößter Stadt Lyon hat die Einführung eines Tempolimits die Zahl der Unfälle deutlich reduziert. Zwei Jahre nach der Begrenzung der innerstädtischen Maximalgeschwindigkeit auf 30 Kilometer in der Stunde habe es 35 Prozent weniger Unfälle gegeben, sagte Bürgermeister Grégory Doucet dem Sender BFMTV. „Das ist enorm.“
Bei der Zahl der schweren Verkehrsunfälle sei sogar ein Rückgang um 39 Prozent zu verzeichnen, also bei Unfällen mit Schwerverletzten und Toten. „Das bedeutet, wir haben Leben gerettet“, sagte der grüne Rathauschef. …

Mehr dazu auf tagesschau.de
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/lyon-tempo-30-100.html

Donnerstag, 28.März

Heute haben
Maxim Gorki * 1868
Bohumil Hrabal * 1914
Gerhard Fritsch * 1924
Marianne Fredrikssen * 1927
Mario Vargas Llosa * 1936
Jürgen Lodemann * 1936
Tilman Röhrig * 1945
Geburtstag
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Selma Meerbaum-Eisinger (1924-1942)
Spätnachmittag

Lange Schatten fallen auf den hellen Weg
und die Sonne schickt noch letzte Abschiedswärme
und das dünne Zwitschern eines Vogels ist, als ob es lärme
und als stehl‘ es etwas von der Stille weg.
Menschen auf zehn Schritt Entfernung
sind wie aus ganz andern Welten
und fast möchte man die welken Blätter schelten,
daß sie rascheln und die letzten Sonnenstrahlen stören.
Und man möchte nur die Veilchen wachsen hören.
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Unser Buchtipp:


Byung-Chul Han: „Der Geist der Hoffnung
Wider die Gesellschaft der Angst
Ullstein Verlag € 22,90

„Die Angst geht um wie ein Gespenst. Permanent werden wir mit akokalyptischen Szenarien konfrontiert: Pandemie, Weltkrieg, Klimakatastrophe. Immer dringlicher wird der Weltuntergang oder das Ende der menschlichen Zivilisation heraufbeschworen.“
So beginnt das neue Buch von Byung-Chul Han, der sich mit den beiden Begriffen „Angst“ und „Hoffnung“ auseinandersetzt. Angst fördert Egoismus und Hass. Angst lähmt und behindert Solidarität, Freundlichkeit und Empathie in einer Gesellschaft. Das sind jedoch Dinge, die eine Demokratie dringend benötigt. So steht der Begriff der Hoffnung bei ihm im Mittelpunkt und allein schon die Definitionen einiger wichtigen Begriffe, die er auf den ersten Seiten erläutert sind hochspannend und relativieren das, was uns täglich an Argumenten um die Ohren fliegt. Was bedeutet Optimismus in unserer Zeit? Was schreibt Ernst Bloch in seinem Buch „Das Prinzip Hoffnung“? Wie hängen Hoffnung und Verwzeiflung zusammen?, und vieles mehr.
Han kommt natürlich auch auf sein Lieblingsthema zu sprechen, dass wir in unserer digitaalisierten Gesellschaft immer mehr vereinsamen, uns durch Selbstoptimierungen vermeintlich verbessern, aber das Gegenteil oft der Fall ist.
So schreibt Han am Ende des schmalen Bändchens, dass Hoffnung weit über den Tod hinausgeht, unser ganzes Leben prägt und nicht wie die Angst vor dem Tod, die uns ausbremst.
„Der Geist der Hoffnung“ tut gut. Der Text regt an, kommt nicht mit plakativen Argumenten um die Ecke, sondern lässt uns nachdenken und keine „Angst vor dem Denken“ aufkommen.
Die abgedruckten Abbildungen von Anselm Kiefer wirken für mich allerdings nicht sehr hoffnungsvoll.

Montag, 25.März

Heute haben
Flannery O’Connor
Wieslaw Mysliwski * 1932
Mohammed Choukri * 1935
Geburtstag
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Ernst Stadler (1883-1914)
Betörung

Nun bist du, Seele, wieder deinem Traum
Und deiner Sehnsucht selig hingegeben.
In holdem Feuer glühend fühlst du kaum,
Daß Schatten alle Bilder sind, die um dich leben.

Denn nächtelang war deine Kammer leer.
Nun grüßen dich, wie über Nacht die Zeichen
Des jungen Frühlings durch die Fenster her,
Die neuen Schauer, die durch deine Seele streichen.

Und weißt doch: niemals wird Erfüllung sein
Den Schwachen, die ihr Blut dem Traum verpfänden,
Und höhnend schlägt das Schicksal Krug und Wein
Den ewig Dürstenden aus hochgehobnen Händen.
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Unser Buchtipp für die Manteltasche:


Doris Dörrie: „Die Reisgöttin und andere Mitbringsel
Diogenes Verlag Reihe Tapir € 24,00

Ihre Familie treibt sie in den Wahnsinn, wenn Doris Dörrie von ihren vielen Reisen jedesmal etwas mitbringt: eine Origami-Schnecke aus Japan, eine Ringer-Maske aus Mexiko, die Figur einer Reisgöttin aus Bali, Boxerstiefel aus New York oder Borotalco, ein Wundermittel gegen Flecken aus Italien.
Wir kennen den Moment im Urlaub ja auch, wenn wir fasziniert von einem Gegenstand, den erwerben und daheim entwickelt es sich zu einem unnützen Staubfänger.
Doris Dörrie lässt uns an ihren Miniaturen teilhaben, an diesen Momenten des Entdeckens und was sie jetzt immer noch mit diesen Mitbringseln verbindet.
Die Plastik-Kirschblüten aus Japan erzählen von Dreharbeiten und dem flüchtigen Augenblick der Schönheit. Dr. Bronners Magic Soap aus den USA erinnert an eine lebenslange Freundschaft. Die ramponierte Plüschkatze aus Istanbul gibt Zuversicht und Mut zum Durchhalten. Die Hasenkaraffe vom Flohmarkt im Allgäu gibt Anlass zu einer Liebeserklärung an herrlich unnützen Kitsch. Safran aus Spanien macht unweigerlich fröhlich, ob in der Paella oder im Risotto Milanese.
Die Texte stammen aus ihrer Kolumne „Aus meinem Handgepäck“ in der ZEIT. Drei Mitbringsel sind hier zum ersten Mal abgedruckt.

Zur neuen Reihe Diogenes Tapir sagt der Verleger Philipp Keel:

Warum haben Sie sich dafür entschieden, gerade zum jetzigen Zeitpunkt mit Diogenes Tapir eine neue Reihe zu starten?

Philipp Keel: »Mit Diogenes Tapir präsentieren wir Bücher für ein eigensinnigeres Leben, mit denen wir die Gegenwart durchstreifen und der Zukunft in die Augen schauen. Geschichten bringen uns auf andere Gedanken und lassen uns an etwas glauben, auch wenn die Welt gerade etwas hoffnungslos scheint. Die fünf Titel, die wir nun präsentieren, haben uns dazu angestiftet, eine Reihe zu starten, die anders tickt, unserer Stimmung guttut.«

Wie wichtig ist Ihnen der Tapir, der es sogar auf das Cover der neuen Vorschau geschafft hat?

Philipp Keel: »Der Tapir ist mit Kindheitserinnerungen verbunden. Mit Tante Agnes ging ich gerne in den Zoo. Wenn wir dort ankamen, hatte ich nur eines im Sinn, dem Weg nach der Kasse bis zur Treppe unter dem Reptilienhaus zu folgen. Mit jedem Schritt kam ich meiner außerirdischen Liebe etwas näher. Die dicke Holztür stand offen, es roch modrig, eine Glühbirne an der Decke schien auf das seltsame Tier mit seinem glänzenden Fell. Der Tapir stand auf einer Insel von frischem Heu, einsam auf seine Gäste schauend. Ich hätte ihn gerne befreit, aber ich wusste, dann würde ich ihn nie wiedersehen. Dass dieses Wesen einmal in unseren Verlag einziehen würde, hätte ich nicht gedacht. Tapire leben seit Millionen von Jahren auf der Erde. Sie sind geduldige Waldbewohner und geschickte Bergsteiger, vorsichtig und dennoch äußerst neugierig.«

Bei Diogenes Tapir erscheinen am 20. März fünf sehr unterschiedliche Titel. Was ist das verbindende Element?

Philipp Keel: »Alle Sachbücher und Romane in dieser Reihe lassen uns unsere eigenen Antworten finden, sie trösten und verzaubern, erzählen von Natur, der Geschichte der Menschheit, ihren Kulturen, von Gemeinschaft und Respekt. Es sind Bücher, die uns wach, aber auch gelassen machen.«
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Samstag, 23.März

Unser Tipp:

Michael Hampe: „Wozu?
Eine Philosophie der Zwecklosigkeit
Hanser Verlag € 25,00

Von der Geburt bis zum Tod: Was weiß die Philosophie über die Stationen unseres Lebens?

Was bedeutet es, auf die Welt zu kommen? Wir treffen Unterscheidungen und Bewertungen, noch bevor wir Begriffe bilden, sprechen und urteilen. Wir verlieben uns und begreifen, dass das Leben endlich ist. All das kann man philosophisch untersuchen: Entsteht da ein Subjekt? Warum braucht es einen „Sinn“? Wozu das alles? Kann man ein Leben mit all seinen Erfahrungen und Emotionen überhaupt in Worte fassen? Wenn wir uns aber nur über Ausschnitte unseres Lebens austauschen können, geraten Regeln und Zwecke ins Wanken, weil sie nur einen Teil unserer Existenz betreffen. Damit ist der Weg frei für eine Selbsterkundung, die eine größere innere Freiheit verspricht als die Jagd nach Zielen und die Suche nach Sinn.

Leseprobe
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UNESCO-Weltwasserbericht
2,2 Milliarden Menschen ohne sauberes Trinkwasser

Sauberes Trinkwasser ist eine überlebenswichtigste Ressource – zu der weltweit noch immer mehr als zwei Milliarden Menschen keinen Zugang haben. Aus Sicht der UN droht Wasserknappheit zunehmend Konflikte zu schüren.
Die Vereinten Nationen haben sich zum Ziel gesetzt, dass bis 2030 alle Menschen weltweit Zugang zu sauberem Trinkwasser und zu einer sanitären Grundversorgung bekommen sollen. Doch noch liegt dieses Ziel in weiter Ferne: Zahlen des aktuellen Weltwasserberichts der UNESCO zufolge leben nach wie vor etwa 2,2 Milliarden Menschen ohne eine sichere Versorgung mit sauberem Trinkwasser. Circa 3,5 Milliarden Frauen, Männer und Kinder können keine sauberen Sanitäranlagen benutzen.
„Aus heutiger Sicht werden wir die Nachhaltigkeitsziele für die Wasser- und Sanitärversorgung verfehlen“, warnte Ulla Burchardt, Vorstandsmitglied der deutschen UNESCO-Kommission mit Blick auf diese Zahlen. Derzeit leidet laut dem Bericht mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung zumindest saisonal unter Wasserknappheit. Ein Viertel aller Menschen sei einem „extrem hohen Wasserstress“ ausgesetzt, da sie mehr als 80 Prozent des jährlichen erneuerbaren Süßwasservorrats in ihrer Region verbrauchen. Und der Verbrauch an Süßwasser nimmt weltweit zu – Schätzungen der UNESCO zufolge pro Jahr um knapp ein Prozent. Dabei entfällt der höchste Verbrauch mit etwa 70 Prozent des aus dem natürlichen Kreislauf entnommenen Süßwassers auf die Landwirtschaft. Allerdings sind es vor allem die Industrie mit aktuell etwa 20 Prozent und die privaten Haushalte mit zehn Prozent, die immer mehr Süßwasser verbrauchen. …

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/unesco-weltwasserbericht-100.html

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Umweltverschmutzung auf Bali
Müllberge statt Traumstrände

Dass an Balis Stränden Müll aus dem Ozean angeschwemmt wird, ist kein neues Phänomen. Doch jetzt scheint das Problem außer Kontrolle zu geraten. Verantwortung dafür trägt auch die Bevölkerung.
Bali leidet seit Jahren unter einem enormen Müllproblem. Doch die Abfallflut, die viele Strände und Flussufer seit einigen Tagen überrollt, ist selbst für die indonesische Urlaubsinsel erschreckend – und macht in örtlichen Medien und auf sozialen Netzwerken Schlagzeilen. Besonders schlimm betroffen seien die Strände Kedonganan und Jimbaran in der bei Surfern beliebten Gegend rund um Kuta, sowie der Ort Pecatu mit dem berühmten „Dreamland Beach“, berichtete die Zeitung „Bali Sun“.
Durch heftige Westwinde werden regelmäßig ganze Abfallteppiche aus dem Meer und von Schiffen an Balis Küsten gespült. Die Müllabfuhr habe zusammen mit freiwilligen Helfern seit Mittwoch bereits 100 Tonnen Unrat eingesammelt, hieß es im Zeitungsbericht weiter. Und es gebe „noch jede Menge mehr“. Besonders Plastikmüll macht den Menschen auf Bali zu schaffen. Auch viele Feriengäste beteiligen sich laut „Bali Sun“ an den Sammelaktionen an besonders verdreckten Stränden. …

https://www.tagesschau.de/ausland/asien/bali-umwelt-muell-100.html

Freitag, 22.März


Heute haben
Albrecht Goes * 1908
Michael Hamburger * 1924
Wolfgang Bächler * 1925
Eveline Hasler * 1933
Bruno Ganz * 1941
André Heller * 1947
Érik Orsenna * 1947
Aleida Assmann * 1947
Geburtstag.
Heute, im Jahre 1832, ist Goethe gestorben.
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Johann Wolfgang von Goethe
Frühling über’s Jahr

Das Beet, schon lockert
Sich’s in die Höh’,
Da wanken Glöckchen
So weiß wie Schnee;
Safran entfaltet
Gewalt’ge Glut,
Smaragden keimt es
Und keimt wie Blut.
Primeln stolzieren
So naseweis,
Schalkhafte Veilchen,
Versteckt mit Fleiß;
Was auch noch alles
Da regt und webt,
Genug, der Frühling,
Er wirkt und lebt.

Doch was im Garten
Am reifsten blüht,
Das ist des Liebchens
Lieblich Gemüt.
Da glühen Blicke
Mir immerfort,
Erregend Liedchen,
Erheiternd Wort;
Ein immer offen,
Ein Blütenherz,
Im Ernste freundlich
Und rein im Scherz.
Wenn Ros und Lilie
Der Sommer bringt,
Er doch vergebens
Mit Liebchen ringt.
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Was wir von den großen Philosophen heute noch lernen können.


Chiara Pastorini (Text) und Perceval Barrier (Illustrationen):Weise und rebellisch
Aus dem Französischen von Ingrid Ickler
Knesebeck Verlag € 20,00
Sachbuch für Kinder ab 10 Jahren

Von der Antike bis heute: Große philosophische Ideen für Kinder erklärt

Sokrates, Platon, Kant oder Simone de Beauvoir – die größten Philosophinnen und Philosophen haben mit ihren Ideen irgendwann einmal die Art und Weise revolutioniert, wie wir denken. In diesem Sachcomic bekommen Kinder einen humorvollen und anschaulichen Einblick in die Welt der Philosophie. Von der Antike bis heute werden die wichtigsten Denker:innen vorgestellt und die philosophischen Fragen beleuchtet, denen sie sich gewidmet haben. Außerdem gibt es spannende Hintergrundinfos zu den Lebensumständen der Philosph:innen und historische Fakten zur jeweiligen Epoche. Zudem wird Kindern erklärt, welchen Einfluss die philosophischen Ideen heutzutage noch auf unseren Alltag haben.
Chiara Pastorini ist Philosophin, Moderatorin und Dozentin. Im Jahr 2014 gründete sie ein Projekt, in dem Kindern und Jugendlichen philosophische Konzepte beigebracht werden.
Also warum Kindern und Jugendlichen einen Einstieg in die Welt der Philosophie in der Form eines Comics zu erklären? Gerade in unserer sehr komplizierten und komplexen Zeit kann dieses Wissen sehr von Nutzen sein.

Schauen Sie in die Leseprobe und sie gewinnen einen guten Eindruck, über die Art des Bildersachbuchs.
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Quartiersgarten im Dichterviertel in Ulm

Würzige Kräuterpasten, deftiges Pesto und Löwenzahnknospenkapern – vollmundige Würzigkeit trifft auf den Charme des Einfachen

Dieses Jahr beschäftigen wir uns im Quartiersgarten im Dichterviertel mit dem Thema essbare Wildpflanzen, deren gezielter Kultivierung, Weiterverarbeitung und Nutzung für den Alltag.
Wir unternehmen Sammelgänge in der Natur und bereiten die Kräuter im Quartiersgarten oder im Café Blau zu, gerne auch in delikater Kombination mit Kulturgemüse und Salaten.
Wir zeigen, wie man sicher an eine Wildsammlung rangeht, und welche Vorteile es hat die wilden Vorfahren unserer Kulturpflanzen auch im eigenen Garten anzupflanzen. Sie belohnen uns mit höherer Nährstoffdichte beim Verzehr und besserer Wuchskraft beim Anbau. Erstaunlich ist auch, wie einfach es ist, sich an abgelegenen, sauberen Orten mit wertvollem Grün satt zu pflücken.
Gesunde Ernährung muss nicht teuer sein!
Wir beginnen jetzt im Frühjahr mit drei sehr bekannten Wildpflanzen: dem entzündungshemmenden Bärlauch, dem vitaminreichen Löwenzahn und dem eisenhaltigen Giersch, um nur einige der vielfältigen Heilkräfte zu nennen.
Los geht’s am Samstag, den 23. März 2024 mit unserem Saisonauftakt um 10 Uhr im Quartiersgarten.
Der Rückschnitt unserer Staudenbeete, die Reparatur der Naturzäune und die Anlage von neuen Beeten für die „Wilden“ stehen auf dem Programm. Zum Abschluss gibt es ein kleines Feuer zum Frühlingsanfang, den wir mit Liedern, Geschichten und Musik feiern.
Zu unseren Veranstaltungen ergeht eine herzliche Einladung an ALLE, mit und ohne gärtnerische Erfahrung, für Fragen sowie zum Eintragen für den Newsletter bitte eine kurze Nachricht an:
quartiersgarten@agwest.de

AK Städtisches Gärtnern Ulm, für den Quartiersgarten im Dichterviertel in Ulm

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Donnerstag, 20.März

Internationaler Tag gegen den Rassismus

Heute haben
Jean Paul * 1763
Peter Hacks * 1928
Hubert Fichte * 1935
Michael Dibin * 1947
Andrea Maria Schenkel * 1962
Geburtstag
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Matthias Claudius

’s ist Krieg! s‘ ist Krieg! O Gottes Engel wehre,
         Und rede du darein!
’s ist leider Krieg – und ich begehre
         Nicht schuld daran zu sein!

Was sollt ich machen, wenn im Schlaf mit Grämen
         Und blutig, bleich und blaß,
Die Geister der Erschlagenen zu mir kämen,
        Und vor mir weinten, was?

Wenn wackre Männer, die sich Ehre suchten,
         Verstümmelt und halbtot
Im Staub vor mir sich wälzten und mir fluchten
          In ihrer Todesnot?

Wenn tausend, tausend Väter, Mütter, Bräute,
          So glücklich vor dem Krieg,
Nun alle elend, alle arme Leute,
          Wehklagten über mich?

Wenn Hunger, böse Seuch und ihre Nöten
            Freund, Freund und Feind ins Grab
Versammelten, und mir zur Ehre krähten
            Von einer Leich herab?

Was hülf mir Kron und Land und Gold und Ehre?
            Die könnten mich nicht freun!
’s ist leider Krieg – und ich begehre
            Nicht schuld daran zu sein!
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Unser Bilderbuchtipp:

Mike Unwin (Text) und Jenni Desmond (Illustrationen): „Wanderungen
Aus dem Englischen von Stephanie Menge
Sauerländer/S.Fischer Verlag € 16,99


Viele Tiere machen sich Jahr für Jahr auf eine unglaublich lange und anstrengende Reise.
Um zu überleben, durchqueren sie unseren Planeten bei Wind und Wetter und müssen dabei ihren hungrigen Feinden, manchmal auch den Menschen, aus dem Weg gehen. Sie überqueren Gebirge und Kontinente, wandern durch Wüsten und schwimmen durch die Ozeane dieser Welt. Jedes Tier hat seine ganz eigene und besondere Reisegeschichte. Der Kaiserpinguin watschelt bis zu 100 Kilometer, um im Polarwinter ins Inland zu gelangen. Die Schwalben legen sogar 10.000 Kilometer zurück, um ausreichend Nahrung zu finden. Und große Elefantenherden machen sich alle Jahre wieder auf den Weg zu neuen Wasserstellen. Große Heringsschwärme suchen den Weg in kalte Gewässer.
Dieses besondere Reisetagebuch erzählt von 20 verschiedenen Tieren jeglicher Art und Größe.
Ein besonderes Wissensbuch mit liebevoll erzählten Tierportraits, farbenfroh und warm illustriert.
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Gestern war Annika Stahl bei uns in der Buchhandlung und erzählte aus ihrem „Ulmer Geheimisse“-Buch. Vielen Dank für den informativen, amüsanten Abend.

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Buchpreis für Omri Boehm
„Frieden gibt es nicht ohne Gleichheit“

Zum Auftakt der Leipziger Buchmesse hat Philosoph Omri Boehm den Buchpreis für Europäische Verständigung erhalten. In den tagesthemen ging er auf den Nahost-Krieg ein. Die Rede von Kanzler Scholz wurde mehrfach unterbrochen.
Die diesjährige Leipziger Buchmesse ist am Abend mit einem Festakt im Gewandhaus offiziell eröffnet worden. Dabei erhielt der deutsch-israelische Philosoph Omri Boehm den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung für sein Buch „Radikaler Universalismus. Jenseits von Identität“. Die Auszeichnung ist mit 20.000 Euro dotiert. In der Jury-Begründung hieß es, Boehm verteidige den Kern des humanistischen Universalismus, die Verpflichtung zur Anerkennung der Gleichheit aller Menschen, gegen jegliche Relativierung. …

Mehr dazu auf tagesschau.de

Mittwoch, 20.März


Heute haben
Ovid * 43 v.Chr.
Friedrich Hölderlin * 1770
Hernik Ibsen * 1828
Ralph Giordano * 1923
David Malouf * 1934
Christoph Ransmayr * 1954
Geburtstag
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„Nun versteh‘ ich den Menschen erst, da ich ferne von ihm und in der Einsamkeit lebe!“
Friedrich Hölderlin
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Ein neuer gelber Klassiker bei Reclam:

Marc-Uwe Kling: „Die Känguru-Klassiker
Mit einem Geleitwort des Kängurus
Mit Zeichnungen von Bernd Kissel
Reclam Verlag € 8,00

Das ist nun die ultamitive Best-of-Sammlung der Känguru-Geschichten.
Und wo kann so ein Klassiker nur erscheinen? Natürlich in der gelbe Reihe bei Reclam.
Nachdem sich der Verlag jahrelang vom gelb verabschiedet hat und immer bunter geworden ist, hat er im Moment die größten Erfolge in der Tradtionsfarbe mit Klassikern wie Janosch, Snoopy, Loriot, den Vater und Sohn Geschichten, usw.
Dieser Band versammelt die lustigsten Eskapaden des kommunistischen Kängurus und seines stoischen Kleinkünstlers. Ausgewählt hat sie der Schöpfer des vorlauten Beuteltiers höchstpersönlich!
39 Geschichten gewähren tiefe Einblicke in den aberwitzigen Alltag dieser komischen Wohngemeinschaft. Hier wird am Küchentisch noch über die wichtigen Themen philosophiert: Neonazis, Neoliberalismus, Klimakrise und Schnapspralinen.
Genial illustriert und bekritzelt wird diese Klassiker-Ausgabe von Bernd Kissel, dem Zeichner der Känguru-Comics.
Das Beste vom Känguru!
Höchstpersönlich ausgewählt von Marc-Uwe Kling
Exklusiv illustriert von Bernd Kissel

Und wer auf der Leipziger Buchmesse ist:

Sie da,
was Sie an diesem Abend sehen werden, ist das Destillat aus über Tausend Seiten Känguru. Also nicht so rumlümmeln! Rücken gerade, Kopf hoch, Augen auf! Wir haben eine Zeitmaschine gebaut, die Nachwelt befragt, deren Meinung verworfen, schließlich eine K.I. die komplette Känguru-Tetralogie fressen lassen, und herauskam diese hart subjektive Auswahl meiner besten Eskapaden. Mein Mitbewohner Marc-Uwe Kling höchstpersönlich wird den Vortrag übernehmen. Wenn ich so darüber nachdenke, ist dieses Programm wie das Leben. Auf absurde Art witzig und es endet abrupt. Trotzdem viel Spaß damit.
In diesem Sinne,
Das Känguru


Sonntag, 24. März 2024, 19:00 Uhr (Einlass 18:00 Uhr)

Schauspielhaus Leipzig / Große Bühne
Bosestraße 1
Leipzig
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Und wenn Sie wissen wollen was und wo ein „Hundsbrunzer“ ist, dann kommen Sie heute abend zu uns in die Buchhandlung.
Annika Stahl stellt Ihnen sechs ihrer Ulmer Geheimnisse vor.

Beginn 19 Uhr, Eintritt frei