Montag. 17 Juni



Foto: Peter Fischer
Illustration Detlef Surrey (https://surrey.de/)

Schön war das Abschiedsfest. Schön, dass so viele, liebe Menschen gekommen sind.
So viele Gespräche, so viel Lachen und die eine und andere Träne.
Danke an Lea Knudsen für ihre Lieder, hauptsächlich das mit den Rosen.
Dank an die Men afraid of Horses für ihr spontanes Konzert auf der Straße.
Dank an Wolfgang Schukraft auf seine rührende Rede.
Dank an die helfenden Hände, die plötzlich in der Küche am Spülen waren.
Dank an Susanne, Sigrid, Margit und Claudia.
Und einen großen Dank an all die jetzt Ungenannten, die zum Teil von weit angereist waren, und die vielen, vielen Geschenke, die Blumen und Glückwünsche.
Während ich das schreibe, wird mir ganz warm ums Herz.

Ich wünsche meinen Nachfolgern Christine Berenbeck und Sebastian Lehmann alles Gute bei dieser schönen, aber auch anstrengenden Arbeit in der kleinen Buchhandlung an der Ecke.

Euer Samy Wiltschek

ps. Nicht dass es zu Verwirrungen kommt.
Der offizielle Übergabetermin ist der 1.Juli. Bis dahin bin ich noch in der Buchhandlung zu finden.
Claudia Wiltschek bleibt noch bis Ende Juli.
Am Samstag, den 29.Juni, schließen wir den Buchladen schon um 13 Uhr und machen uns an die Abschlussinventur.

Donnerstag, 11.April

Vela Supernova Remnant
© ESO_VPHAS+ team

KlangHaus 2024
Neue Musik im Stadthaus Ulm
Künstlerische Leitung: Jürgen Grözinger
https://stadthaus.ulm.de/klanghaus-2

Do 11. April 2024, 20 Uhr
Sa 13. April 2024, 20 Uhr
So 14. April 2024, 18 Uhr

Donnerstag / Programm

  • Gavin Bryars: Lauda Dolce II (für Viola)
  • Terry Riley: Keyboard Etude No 2 (für Klavier)
  • Kaija Saariaho: Lonh (für Gesang & Elektronik)
  • John Adams: American Berserk (für Klavier)
  • David Lang: Let me come in, 2021 (für Gesang und Ensemble)
    —-
    Jürgen Grözinger im Gespräch mit der Komponistin Áine Mallon
  • Áine Mallon: Songs from revered scorned women (für Gesang und Ensemble)
    Uraufführung in Anwesenheit der Komponistin
  • Steve Reich: Different Trains (für Streichquartett und Tape)

Samstag / Programm

Ensemble S
Gérard Grisey: Le noir de l’Étoile (für sechs Percussionisten und Klänge eines Pulsars)
Mit Live Visuals von Laurenz Theinert

Sonntag / Programm

  • Salvatore Sciarrino: La Malinconia (für Violine und Viola)
  • Unsuk Chin: ParaMetaString (für Streichquartett und Elektronik)
  • Olivier Messiaen: Quatour pour la fin du temps (für Klarinette, Klavier, Violine und Cello)

Ensemble European Music Project

Vorverkauf und Preise

Der Eintritt kostet für jedes Konzert 25,-  bzw. 20,- (ermäßigt für Schüler*innen, Studierende, Schwerbehinderte, Mitglieder des Fördervereins freunde der neuen musik im stadthaus e.v. sowie des Vereins für moderne Musik Ulm / Neu-Ulm e.V.)
Vvk inkl. Vvk-Gebühr: Stadthaus Ulm, Ebene 3, Katalogstand oder online unter www.ulmtickets.de

Freitag, 23.Februar


Heute haben
Samuel Pepys * 1633
Wilhelm Grimm * 1786
Erich Kästner * 1899
Elisabeth Langgässer * 1899
César Aira * 1949
Geburtstag
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„An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld,
die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern.“
Erich Kästner
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Liebe Freundinnen und Freunde von Schukrafts Wundertüte!
Einen vergnügten Theaterabend will ich zusammen mit Ihnen erleben!
Ich präsentiere Ihnen „Ich bin ein unverbesserlicher Opitmist“, einen Abend über Hermann Leopoldi, den berühmtesten und begabtesten österreichischen Klavierhumoristen. Natürlich singe ich auch viele seiner humoristischen Lieder.
Hermann Leopoldi hatte seine große Zeit von 1918 bis 1960. Jahre die nicht immer leicht waren: aber Humor fängt da an, wo der Spaß aufhört.
Die ersten Vorstellungen sind am Freitag, 1.März (Premiere)
und am Sonntag, 3.März um 19 Uhr im Kunstverein in Ulm. 
Nach 10 Jahren können Sie mich wieder als Schauspieler erleben. Warum?
Ehrlich: weil ich mich auf ein Wiedersehen mit Ihnen freue!

Ich bin ein unverbesserlicher Optimist
ein humoristisch-kabarettistischer Abend
Couplets und Lieder von Hermann Leopoldi
mit Wolfgang Schukraft
und Magnus Schneider am Klavier

Karten:
Bücherstube Jastram, Schuhhausgasse 8 am Judenhof, Ulm
Tel: 0731/67137
Mail: info@schukrafts.de
Abendkasse ab 18.15 Uhr

Freundliche Grüße
Ihr Wolfgang Schukraft

N.B: Wir spielen in dieser Woche „Frau Einsteins Nobelpreis“ am Donnerstag, 22.2. und Sonntag, 25.02. jeweils um 19 Uhr im Kunstverein.

Weitere Infos und alle Termine: www.schukrafts.de
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🚊Am 01. März demonstrieren wir um 15 Uhr auf dem Münsterplatz für besseren ÖPNV. 🚊
🚋Die Verkehrswende braucht eine bessere Infrastruktur und faire Arbeitsbedingungen.
Kommt mit uns auf die Straße🚋

📅 01. März, 🕒 15 Uhr, 📍 Münsterplatz
#wirfahrenzusammen

Was: Demonstration im Kooperation mit verdi
Wann: 01. März | 15 Uhr
Wo: Münsterplatz
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Montag, 12.Februar

Heute haben
Frierich de la Motte Fouché * 1777
George Meredith * 1848
Lou Andreas-Salomé * 1861
Gerhard Rühm * 1930
Janwillem van de Wetering * 1931
Geburtstag
und es ist der Todestag von Thomas Bernhard (1931 – 1989)
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„Wir sollten immer daran denken, daß es auch noch etwas anderes auf der Welt gibt als die Gewöhnlichkeit.“
Thomas Bernhard
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Nikolaj Schultz: „Landkrank
Aus dem Englischen von Michael Bischoff
Mit einem Vorwort von Luisa Neubauer
und einem Nachwort von Dipesh Chakrabarty
Edition Suhrkamp € 15,00

Der Protagonist in diesem Essay liegt nachts schlaflos und verschwitzt in seinem Bett. Die Hitzewelle 2020 hat Paris überrollt und lässt die Stadt und ihre Bewohner:innen nicht mehr los. Die Gedanken des jungen Mannes rasen und lassen ihn nicht mehr zur Ruhe kommen. In wie fern ist sein Verhalten verantwortlich für den Klimawandel? Welche Rolle spielt er im Anthropozän? Wo liegt seine Verantwortung? Kann er als Einzelner etwas erreichen, verändern? Sein schlechtes Gewissen wird immer größer, wenn er an die vielen Kilometer denkt, das sein verschwitztes T-Shirt hinter sich gebracht hat.
Entfliehen kann er der Hitze, in dem ihn sein Freund zu einem Urlaub auf einer Mittelmeerinsel einlädt. Aber auch da hat der Wandel die Natur und die Menschen verändert.
Nikolaj Schultzs Text zeigt die Zerrissenheit seiner Ich-Person auf (die nicht er ist) und lässt viele Fragen offen, die wir uns selbst beantworten müssen. Die Fakten liegen klar auf der Hand. Nur: Wie gehen wir alles damit um?

Leseprobe
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Gedenkfahrt für verstorbenen Fahrrad-Aktivisten
Vision Zero: Fahrrad-Demo in Ulm

Text und Fotos von Torsten Blümke / SWR aktuell

Radfahrer in Ulm fordern mehr Schutz für Fußgänger und Radfahrer.  (Foto: SWR, Torsten Blümke) Start zur Denkfahrt durch Ulm und Neu-Ulm. Mehr als 50 Radler beteiligten sich daran. (Foto: SWR, Torsten Blümke)

Eine Demo von Radfahrern hat am Sonntag in Ulm und Neu-Ulm den Autoverkehr ausgebremst. Mehr als 50 Radler beteiligten sich an einer Gedenkfahrt für einen tödlich verunglückten Aktivisten.
Eskortiert von der Polizei fuhren am Sonntagnachmittag mehr als 50 Radler durch die Innenstädte von Ulm und Neu-Ulm. Der Fahrradclub ADFC Ulm/Alb-Donau und Neu-Ulm hatte zu einer Gedenkfahrt für den bei einem Unfall verstorbenen Radfahrer-Aktivisten Andreas Mandalka, alias Natenom, aufgerufen.
Gegen 14:30 Uhr versammelten sich auf dem Ulmer Münsterplatz Radfahrer und Radfahrerinnen mit weißem Kittel oder T-Shirt, die auf dem Rücken ein schwarzes Kreuz zeigten. Norbert Schulz vom Vorstand des ADFC-Kreisverbands verwies in einer kurzen Rede auf die Forderungen, für die sich der bundesweit bekannte Radfahrer und Blogger Natenom einsetzte: für eine sichere Radverkehrsinfrastruktur und sichere Überholabstände. Der 43-jährige Aktivist Natenom war Ende Januar bei einem Unfall bei Neuhausen (Enzkreis) mit seinem Fahrrad von einem Auto erfasst und getötet worden.
Laut ADFC ist jeder dritte Unfall in Ulm ein Fahrradunfall. Von 2016 bis 2022 wurden demnach 787 Unfälle mit Radfahrern registriert; an den meisten waren Autofahrer beteiligt. Zudem gibt es in Ulm einen hohen Anteil von gemeinsamen Geh-und Radwegen, was zu Konflikten führt und Fußgänger gefährdet. Kritisch seien auch die Radspuren auf Straßen. Oft werde der Mindestabstand von 1,5 Meter beim Überholen von Radfahrern durch Autofahrer nicht eingehalten, sagte die ADFC-Kreisvorsitzende Katrin Voß-Lubert dem SWR.
Auf der Demo forderten die Radler baulich getrennte Radwege, getrennt vom Auto- , aber auch vom Fußgängerverkehr. An Stellen, wo dies nicht möglich sei, zum Beispiel in der Söflinger Straße oder im Mähringerweg, müsse stärker auf den Mindestüberholabstand hingewiesen werden. Auch verstärkte Kontrollen seien nötig. An Kreuzungen müsse die Verkehrsführung sicherer gestaltet werden, so dass Autofahrer und Radler nicht in Konflikt geraten.
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Das OPENTHEBOX TRIO (Andreas Dombert-g/Axel Kühn-b/ Christian Krischkowsky-dr,comp) wurde nominiert für den DEUTSCHEN JAZZPREIS 2024- ENSEMBLE DES JAHRES national.
https://www.deutscher-jazzpreis.de/nominierte/ 

Wir freuen uns riessig!! Besonders, weil es uns zeigt, daß unsere mit viel Herzblut entwickelte Musik und Arbeit wahrgenommen wird und auch Wertschätzung erfährt!!
Auch unser im Herbst 23 veröffentlichtes Album UNPERFECT BUILDINGS feat. KIT DOWNES (hammond) (Doublemoon/Bertus) erweckt reges Interesse in der Jazzwelt (Radio/Presse…) Unten in der mail gibt es einige kurze Auschnitte verschiedener PRESSESTIMMEN, sowie VIDEOLINKS.
Drückt uns die Daumen 🙂

Herzliche Grüße
Christian Krischkowsky
Neubronnerweg 7 | 89077 Ulm. | +49 151 2252 5093 | 

info@krischkowsky.de | www.krischkowsky.de (2) Facebook  Instagram

Die CD gibt es bei uns im Buchladen

PRESSESTIMMEN:

„…ein erstaunlich überraschendes Klangreservat voller Kanten, Atmosphäre und Schönheit…. mit einem klaren Blick nach vorne. Raus aus der Kiste!“ (JAZZTHING 2/24 Reinhard Köchl) ganzer Artikel

„…Eine Band von eigenwilliger Virtuosität“ (JAZZTHETIK 1/24 Hans Jürgen Schaal)

Krischkowskys vielfältige Rhythmen wiederum verbinden sich auf höchst packende Weise mit den Gitarrenklängen von Andreas Dombert….“ (JazzZeitung 12/23 Michael Scheiner)

„…ein raffiniertes Dazwischen,“ (JAZZTHING 9/23 Ralf Dombrowski)

„…UNPERFECT BUILDINGS is a project succesfull in all respects.“ (JAZZENZO 9/23)

„Die hohe Kunst des Jazztrios- …Harmonische Untiefen werden hier ausgebreitet, und der Schöngeist hat Falten im Gesicht…..Öffnet man die Box, weiß man: Da hat sich gefunden was zusammen gehört.“ (SÜDWESTPRESSE 11/23 Udo Eberl)

VIDEOLINKS:

DOLPHINS NEAR VENICE feat. Marcella Centenero (dancer)

STRANGE NIGHT IN PARIS feat. Kit Downes (hammond)

BIRD ON A CHERRY TREE feat. Kit Downes (hammond)

UNPERFECT BUILDINGS feat. Kit Downes (hammond)

ROT IN BLAU

Montag, 29.Januar


Heute haben
Johann Gottfried Seume * 1763
Anton Tschechow * 1860
Romain Rolland * 1866
Gert Hofmann * 1931
Günter Ohnemus * 1946
Olga Tokarczuk * 1962
Philippe Besson * 1967
Mirjam Müntefering * 1969
Geburtstag
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„Die wahre Freiheit ist nichts anderes als Gerechtigkeit“
Johann Gottfried Seume
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Ausstellung
Hans Dieter Schaal: Ulmer Münster trifft Bodensee
Ein anderer Blick
27.1. bis 28.4 im HfGArchiv am Hochsträß in Ulm

Hans Dieter Schaal, 1943 in Ulm geboren und aufgewachsen, ist international als Architekt, Ausstellungs- und Landschaftsgestalter, Bühnenbildner, Künstler und Autor bekannt. Seit den 1980er Jahren lebt er in der Nähe von Biberach, von wo aus er seine unzähligen Projekte entwickelt und gesteuert hat. Seinen 80. Geburtstag im Jahr 2023 nimmt das Museum Ulm zum Anlass einer Würdigung des umfangreichen zeichnerischen Schaffens von Hans Dieter Schaal.

Bevor er sich mit Beginn der 1980er Jahren überwiegend dem Bühnenbild, der Ausstellungs- und Gedenkstättengestaltung zugewendet hat, befasste sich Hans Dieter Schaal mit utopisch anmutenden Projekten, die er in brillanten Zeichnungen und Gouachen auf Papier festhielt. Das Ulmer Münster diente ihm dabei als Dreh- und Angelpunkt einer phantastisch-phantasmagorischen Bildsprache, die ihn dazu verführte, den gotischen Kirchenbau in ein Vogelnest zu setzen, in einen Blasebalg zu verwandeln oder gar eine Umnutzung des Münsterturms, des ganzen Stolzes der ehemaligen Reichsstadt, als Wohnturm zu wagen. In ähnlicher Weise nahm er sich der charakteristischen Silhouette des Bodensees an, der plötzlich als Badewanne erscheint, ein anderes Mal wie eine Figur auf einer Bank sitzt oder dessen Uferlinie die Bewegung einer Lichterkette imitiert.

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Jazz in Ulm
Verein für moderne Musik in Ulm/Neu-Ulm e.V. und Stadthaus
29. Januar 2024, 20:00 Uhr

Nduduzo Makhathini Trio Nduduzo
Makhathini, p – Zwelakhe-Duma Bell Le Pere, b – Francisco Mela, dr

Foto: Dirk Neven

Der Südafrikaner Nduduzo Makhathini gilt als der wichtigste jüngere afrikanische Jazzmusiker. In seiner Musik mischt sich Emotionalität mit Spiritualität, zeitgenössischer Jazz mit traditioneller Zulumusik.
Tief beeindruckt von der spirituellen Klangsprache John Coltranes und Pharoah Sanders‘ spürt Makhathini Verbindungen zur von Ritualen geprägten Praxis traditioneller Kulturen seiner Heimat auf und schlägt so eine Brücke zwischen afrikanischer und afro-amerikanischer Musikwelt.
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Freitag, 22.Dezember

Heute haben
Ulrich Bräker * 1735
Hugo Loetscher * 1929
Renate Welsh * 1937
Margit Schreiner * 1953
Felicitas Hoppe * 1960
Geburtstag
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Bratwurstduft und Glühweinschwaden
dringen nicht in diesen Laden.
Hier gilt nur der Bücher Kunst
ohne diesen Weihnachtsdunst.
Leselust gibt es hier pur,
denn hier ist das Buch Kultur!

Thomas Dietrich
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Aus allen vier Ecken mal eben zwei Bücher herausgesucht:




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Gestern reingerauscht:


Neil Young: „Before and After“

Reprise 2023, € 23,00

Montag, 18. Dezember

Foto: Uwe

Heute haben
Paul Klee * 1879
Thomas Strittmatter * 1961
Geburtstag
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Gute Bücher, alte, neue,
über jedes ich mich freue.
Dass ich nicht verlier‘ den Faden,
Lass ich raten mir im Laden.

Thomas Dietrich
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Heute ziehen wir zwei Sachbücher aus dem Regal:

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Juhu, es gibt eine neue Kraan-CD:


KRAAN | ZOUP (2024)

01 Zoup (7:15)
02 Rainy May (3:35)
03 Überstürzter Aufbruch (4:48)
04 Weit Und Breit (4:20)
05 Twisted (4:57)
06 Norwegen Dia (5:05)
07 A Skyful of Veils (4:28)
08 Plain Vanilla (4:40)
09 Bikinian Rhapsody (4:11)
10 Aus Allen Wolken (4:07)
11 Norwegen Dia (acoustic version) (5:07)

Peter Wolbrandt: Guitars
Jan Fride: Drums, congas
Hellmut Hattler: Basses, vocals

Martin Kasper: Keyboards, vocoder

Johannes Pappert: Saxophones on „Norwegen Dia (acoustic version)“
Ingo Bischof: Keys on „Aus allen Wolken“
Music and words by Hellmut Hattler
All tracks published by Copyright Control
Mixed, mastered and compiled by Juergen Schlachter at 36music studio
Front cover artwork: Jan Fride
Back cover artwork: Adam Machtelewski
Produced by KRAAN for Bassball Recordings
P&C 2024 Bassball Recordings. Licensed to 36music (LC 09437

Fast 50 Jahre ist es her, dass die Kraaniche abgehoben haben und uns mit ihrem eigenen Stil beflügelten . Wer sie dann noch Live erlebt hat, bekam noch mehr vom Drive und Groove dieser Musik mit.
Zur Erklärung des etwas kryptischen Albumtitels meint Hattler: „Eine Zoup ist nicht nur eine falsch geschriebene Suppe. Es könnte auch ein Gebräu sein, in das eine Menge an Einflüssen hineingeschüttet wird. Insofern passt die Bezeichnung prima zum Kraan-Sound von heute. Wir wollten ja schon immer weg von den Definitionen Kraut- und Jazzrock.“
Und genauso ist es auch zu hören. Mit dieser wunderbaren Mischung verschiedener Stilrichtung, bleiben sich Kraan trotzdem ihrem Sound treu.

Unter diesem Link können Sie sich die Musik anhören:
https://kraan.bandcamp.com

Weihnachten steht vor der Tür und wir haben die CD für € 15,00 im Laden.

Donnerstag, 14.Dezember


Heute haben
Regina Ullmann * 1884
Pauls Èluard * 1895
Gerard Reve * 1923
Marianne Fritz * 1948
Wolf Haas * 1960
Geburtstag
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Joseph von Eichendorff
Winterlied

Mir träumt`, ich ruhte wieder
Vor meines Vaters Haus
Und schaute fröhlich nieder
Ins alte Tal hinaus,
Die Luft mit lindem Spielen
Ging durch das Frühlingslaub,
Und Blütenflocken fielen
Mir über Brust und Haupt.

Als ich erwacht, da schimmert
Der Mond vom Waldesrand,
Im falben Scheine flimmert
Um mich ein fremdes Land,
Und wie ich ringsher sehe:
Die Flocken waren Eis,
Die Gegend war vom Schnee,
Mein Haar vom Alter weiß.
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Heute ziehen wir ein Roman eines us-amerikanischen Autors heraus, der sich in seinen Büchern mit Rassismus in seinem Land befasst. Perceval Everetts „Die Bäume“ ist eine bitterböse Satire in einer kleinen Stadt in Mississippi. Er liest sich wie ein Film von Tarantino. Das Lachen bleibt einem im Halse stecken, bei den Verwicklungen, die die Handlung aufnimmt.
Der Titel bezieht sich auf ein Lied von Billie Holiday: „Strange Fruits“, in dem die fremden Früchte gelynchte Schwarze sind.
Davor hat er einen Western geschrieben, der sich auch mit diesem Thema befasst, in dessen Vorwort betont wird, dass im Roman Wörter vorkommen, die wir nicht mehr benutzen sollen.
Neu als Taschenbuch „Erschütterung“, in dem es um die Ausbeutung von Illegalen MexikanerInnen im Süden der USA geht.
Im Frühjahr kommt „James“ von ihm heraus. Eine Weiterführung, eine Parallelgeschichte zu Hucklyberry Finn und Tom Sawyer von Mark Twain. Unglaublich stark. Ich war bei der Lektüre wieder sehr beeindruckt vom Können des Autors.

Percival Everett, geboren 1956 in Fort Gordon/Georgia, ist Schriftsteller und Professor für Englisch an der University of Southern California. Er hat bereits mehr als dreißig Romane veröffentlicht. Für sein Werk wurde er mit zahlreichen Preisen geehrt, u. a. mit dem PEN Center USA Award for Fiction, dem Academy Award in Literature der American Academy of Arts and Letters, dem Windham Campbell Prize und dem PEN/Jean Stein Book Award. Auf Deutsch erschienen bislang „Ausradiert“ (2008), „God‘s Country“ (2014) und „Ich bin Nicht Sidney Poitier“ (2014). Bei Hanser erschienen zuletzt die Romane Erschütterung (2022) und Die Bäume (2023).

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Frank Maier: Warum die Liebe den Idioten überlassen?
„Stadt Heidenheim“ (Heidi) Kulturkneipe, Gaisenbergstraße 32, 89073 Ulm
Donnerstag, 14. Dezember 2023, 20 Uhr
Veranstalter: „Stadt Heidenheim“ Kulturkneipe, Eintritt frei

Donnerstag, 5.Oktober


Heute haben
Paul Fleming * 1609
Denis Diderdot * 1713
Kasimir Edschmid * 1890
Bing Xin * 1900
Magda Szabó * 1917
José Donoso * 1924
Oswald Wiener * 1935
Václav Havel * 1926
Marie-Claire Blais * 1939
Alfred Komarek * 1945
Peter Ackroyd * 1949
Charlotte Link * 1963
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„Häng‘ an die große Glocke nicht, Was jemand im Vertrauen spricht.“
Matthias Claudius
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Heute gibt es einen Veranstaltungsblog:


Heute abend bei uns in der Buchhandlung.
Beginn: 19 Uhr
Eintritt: frei
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Foto: Nicole Müller

Am 22.September wurde das Album UNPERFECT BUILDINGS des OPENTHEBOX TRIO feat. KIT DOWNES bei DoubleMoon/Challenge international veröffentlicht. Bei uns in der Buchhandlung liegt sie aus.

Das Openthebox Trio besteht aus dem Ulmer Christian Krischkowsky (dr/comp), Andreas Dombert (g) und Axel Kühn (b). Als Gast der wunderbare Kit Downes (hammond).
www.krischkowsky.de

„Es ist eine besondere Art, Ideen verschmelzen, an der Oberfläche dezent, im Resulat weit und Bunt gefächert….Modern jazzige Leichtigkeit trifft auf den kompositorischen Ernst des Schlagzeugers Christian Krischkowsky…. Ein raffiniertes Dazwischen.“ (JAZZTHING 9/23 Ralf Dombrowski)

Am Sonntag, den 5.November gibt es im Ulmer Roxy ein Albumrelease Konzert.
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: € 22,00

Weitere Konzerte:
Freitag, 10.11. Jazzclub Biberach
Samstag, 11.11. Trans 4 Jazz Festival, Ravensburg




Donnerstag, 21.September

Heute haben
HG Wells * 1866
Leonard Cohen * 1934
Klaus Kordon * 1934
Stephen King * 1947
Frédéric Beigbeder * 1965
Geburtstag
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„There is a crack, a crack in everything
That’s how the light gets in“
Leonard Cohen
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Clemency Burton-Hill: „Ein neues Jahr voller Wunder

Klassische Musik für jeden Tag / Band 2
Aus dem Englischen von Barbara Neeb, Ulrike Schimming und Katharina Schmidt
Diogenes Verlag € 29,00

Die preisgekrönte Violinistin und Moderatorin Clemency Burton-Hill hat einen zweiten Band ihres Musikkalenders veröffentlicht. Wieder hat sie 365 klassische Musikstücke herausgesucht und stellt sie uns in einem kurzen Text vor. (Was machen wir bloß im nächsten Jahr, in dem es 366 Tage gibt?) Unterschiedlichste Musikrichtungen sind vertreten, genauso wie beim ersten Band, den wir so oft verkauft haben. Für heute steht im neuen Band Choralmusik aus England auf dem Programm.
Es ist der Autorin wieder ein Anliegen, dass wir aus klassischer Musik Kraft für unseren Alltag finden, aber auch Ruhe und Inspiration. Vielleicht legen wir abends dann die passende Musik auf, oder hören uns die Playlist auf apple music an.
Und als immerwährender Buchkalender können wir Ein neues Jahr voller Wunder jederzeit in den kommenden Jahren benutzen.

Clemency Burton-Hill, geboren 1981 in London, ist Autorin, Radio- und Fernsehmoderatorin und preisgekrönte Violinistin. Sie moderiert Klassiksendungen auf BBC Radio 3 und ist Kreativchefin bei WQXR, dem New Yorker Klassikradio. Als Kulturjournalistin schreibt sie zudem auch für The Economist, The Financal Times, The Guardian und The Observer. Als Violinistin hat sie unter der Leitung von Dirigenten wie Daniel Barenboim in einigen der wichtigsten Musiksäle der Welt gespielt. Sie ist Mitbegründerin des mehrfach ausgezeichneten Aurora Orchestra und lebt mit ihrer Familie in London und New York.
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Heute abend geht es u.a. mit einem Trawler ins ewige Eis und in die tiefsten Tiefen.
Lassen Sie sich überraschen, was die acht Tentakelen des Riesenkalamar zu erzählen haben und was Luca Kieser über sein Erstlingswerk berichtet.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.