Montag, 12.Februar

Heute haben
Frierich de la Motte Fouché * 1777
George Meredith * 1848
Lou Andreas-Salomé * 1861
Gerhard Rühm * 1930
Janwillem van de Wetering * 1931
Geburtstag
und es ist der Todestag von Thomas Bernhard (1931 – 1989)
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„Wir sollten immer daran denken, daß es auch noch etwas anderes auf der Welt gibt als die Gewöhnlichkeit.“
Thomas Bernhard
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Nikolaj Schultz: „Landkrank
Aus dem Englischen von Michael Bischoff
Mit einem Vorwort von Luisa Neubauer
und einem Nachwort von Dipesh Chakrabarty
Edition Suhrkamp € 15,00

Der Protagonist in diesem Essay liegt nachts schlaflos und verschwitzt in seinem Bett. Die Hitzewelle 2020 hat Paris überrollt und lässt die Stadt und ihre Bewohner:innen nicht mehr los. Die Gedanken des jungen Mannes rasen und lassen ihn nicht mehr zur Ruhe kommen. In wie fern ist sein Verhalten verantwortlich für den Klimawandel? Welche Rolle spielt er im Anthropozän? Wo liegt seine Verantwortung? Kann er als Einzelner etwas erreichen, verändern? Sein schlechtes Gewissen wird immer größer, wenn er an die vielen Kilometer denkt, das sein verschwitztes T-Shirt hinter sich gebracht hat.
Entfliehen kann er der Hitze, in dem ihn sein Freund zu einem Urlaub auf einer Mittelmeerinsel einlädt. Aber auch da hat der Wandel die Natur und die Menschen verändert.
Nikolaj Schultzs Text zeigt die Zerrissenheit seiner Ich-Person auf (die nicht er ist) und lässt viele Fragen offen, die wir uns selbst beantworten müssen. Die Fakten liegen klar auf der Hand. Nur: Wie gehen wir alles damit um?

Leseprobe
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Gedenkfahrt für verstorbenen Fahrrad-Aktivisten
Vision Zero: Fahrrad-Demo in Ulm

Text und Fotos von Torsten Blümke / SWR aktuell

Radfahrer in Ulm fordern mehr Schutz für Fußgänger und Radfahrer.  (Foto: SWR, Torsten Blümke) Start zur Denkfahrt durch Ulm und Neu-Ulm. Mehr als 50 Radler beteiligten sich daran. (Foto: SWR, Torsten Blümke)

Eine Demo von Radfahrern hat am Sonntag in Ulm und Neu-Ulm den Autoverkehr ausgebremst. Mehr als 50 Radler beteiligten sich an einer Gedenkfahrt für einen tödlich verunglückten Aktivisten.
Eskortiert von der Polizei fuhren am Sonntagnachmittag mehr als 50 Radler durch die Innenstädte von Ulm und Neu-Ulm. Der Fahrradclub ADFC Ulm/Alb-Donau und Neu-Ulm hatte zu einer Gedenkfahrt für den bei einem Unfall verstorbenen Radfahrer-Aktivisten Andreas Mandalka, alias Natenom, aufgerufen.
Gegen 14:30 Uhr versammelten sich auf dem Ulmer Münsterplatz Radfahrer und Radfahrerinnen mit weißem Kittel oder T-Shirt, die auf dem Rücken ein schwarzes Kreuz zeigten. Norbert Schulz vom Vorstand des ADFC-Kreisverbands verwies in einer kurzen Rede auf die Forderungen, für die sich der bundesweit bekannte Radfahrer und Blogger Natenom einsetzte: für eine sichere Radverkehrsinfrastruktur und sichere Überholabstände. Der 43-jährige Aktivist Natenom war Ende Januar bei einem Unfall bei Neuhausen (Enzkreis) mit seinem Fahrrad von einem Auto erfasst und getötet worden.
Laut ADFC ist jeder dritte Unfall in Ulm ein Fahrradunfall. Von 2016 bis 2022 wurden demnach 787 Unfälle mit Radfahrern registriert; an den meisten waren Autofahrer beteiligt. Zudem gibt es in Ulm einen hohen Anteil von gemeinsamen Geh-und Radwegen, was zu Konflikten führt und Fußgänger gefährdet. Kritisch seien auch die Radspuren auf Straßen. Oft werde der Mindestabstand von 1,5 Meter beim Überholen von Radfahrern durch Autofahrer nicht eingehalten, sagte die ADFC-Kreisvorsitzende Katrin Voß-Lubert dem SWR.
Auf der Demo forderten die Radler baulich getrennte Radwege, getrennt vom Auto- , aber auch vom Fußgängerverkehr. An Stellen, wo dies nicht möglich sei, zum Beispiel in der Söflinger Straße oder im Mähringerweg, müsse stärker auf den Mindestüberholabstand hingewiesen werden. Auch verstärkte Kontrollen seien nötig. An Kreuzungen müsse die Verkehrsführung sicherer gestaltet werden, so dass Autofahrer und Radler nicht in Konflikt geraten.
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Das OPENTHEBOX TRIO (Andreas Dombert-g/Axel Kühn-b/ Christian Krischkowsky-dr,comp) wurde nominiert für den DEUTSCHEN JAZZPREIS 2024- ENSEMBLE DES JAHRES national.
https://www.deutscher-jazzpreis.de/nominierte/ 

Wir freuen uns riessig!! Besonders, weil es uns zeigt, daß unsere mit viel Herzblut entwickelte Musik und Arbeit wahrgenommen wird und auch Wertschätzung erfährt!!
Auch unser im Herbst 23 veröffentlichtes Album UNPERFECT BUILDINGS feat. KIT DOWNES (hammond) (Doublemoon/Bertus) erweckt reges Interesse in der Jazzwelt (Radio/Presse…) Unten in der mail gibt es einige kurze Auschnitte verschiedener PRESSESTIMMEN, sowie VIDEOLINKS.
Drückt uns die Daumen 🙂

Herzliche Grüße
Christian Krischkowsky
Neubronnerweg 7 | 89077 Ulm. | +49 151 2252 5093 | 

info@krischkowsky.de | www.krischkowsky.de (2) Facebook  Instagram

Die CD gibt es bei uns im Buchladen

PRESSESTIMMEN:

„…ein erstaunlich überraschendes Klangreservat voller Kanten, Atmosphäre und Schönheit…. mit einem klaren Blick nach vorne. Raus aus der Kiste!“ (JAZZTHING 2/24 Reinhard Köchl) ganzer Artikel

„…Eine Band von eigenwilliger Virtuosität“ (JAZZTHETIK 1/24 Hans Jürgen Schaal)

Krischkowskys vielfältige Rhythmen wiederum verbinden sich auf höchst packende Weise mit den Gitarrenklängen von Andreas Dombert….“ (JazzZeitung 12/23 Michael Scheiner)

„…ein raffiniertes Dazwischen,“ (JAZZTHING 9/23 Ralf Dombrowski)

„…UNPERFECT BUILDINGS is a project succesfull in all respects.“ (JAZZENZO 9/23)

„Die hohe Kunst des Jazztrios- …Harmonische Untiefen werden hier ausgebreitet, und der Schöngeist hat Falten im Gesicht…..Öffnet man die Box, weiß man: Da hat sich gefunden was zusammen gehört.“ (SÜDWESTPRESSE 11/23 Udo Eberl)

VIDEOLINKS:

DOLPHINS NEAR VENICE feat. Marcella Centenero (dancer)

STRANGE NIGHT IN PARIS feat. Kit Downes (hammond)

BIRD ON A CHERRY TREE feat. Kit Downes (hammond)

UNPERFECT BUILDINGS feat. Kit Downes (hammond)

ROT IN BLAU

Freitag, 22.Dezember

Heute haben
Ulrich Bräker * 1735
Hugo Loetscher * 1929
Renate Welsh * 1937
Margit Schreiner * 1953
Felicitas Hoppe * 1960
Geburtstag
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Bratwurstduft und Glühweinschwaden
dringen nicht in diesen Laden.
Hier gilt nur der Bücher Kunst
ohne diesen Weihnachtsdunst.
Leselust gibt es hier pur,
denn hier ist das Buch Kultur!

Thomas Dietrich
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Aus allen vier Ecken mal eben zwei Bücher herausgesucht:




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Gestern reingerauscht:


Neil Young: „Before and After“

Reprise 2023, € 23,00

Montag, 18. Dezember

Foto: Uwe

Heute haben
Paul Klee * 1879
Thomas Strittmatter * 1961
Geburtstag
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Gute Bücher, alte, neue,
über jedes ich mich freue.
Dass ich nicht verlier‘ den Faden,
Lass ich raten mir im Laden.

Thomas Dietrich
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Heute ziehen wir zwei Sachbücher aus dem Regal:

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Juhu, es gibt eine neue Kraan-CD:


KRAAN | ZOUP (2024)

01 Zoup (7:15)
02 Rainy May (3:35)
03 Überstürzter Aufbruch (4:48)
04 Weit Und Breit (4:20)
05 Twisted (4:57)
06 Norwegen Dia (5:05)
07 A Skyful of Veils (4:28)
08 Plain Vanilla (4:40)
09 Bikinian Rhapsody (4:11)
10 Aus Allen Wolken (4:07)
11 Norwegen Dia (acoustic version) (5:07)

Peter Wolbrandt: Guitars
Jan Fride: Drums, congas
Hellmut Hattler: Basses, vocals

Martin Kasper: Keyboards, vocoder

Johannes Pappert: Saxophones on „Norwegen Dia (acoustic version)“
Ingo Bischof: Keys on „Aus allen Wolken“
Music and words by Hellmut Hattler
All tracks published by Copyright Control
Mixed, mastered and compiled by Juergen Schlachter at 36music studio
Front cover artwork: Jan Fride
Back cover artwork: Adam Machtelewski
Produced by KRAAN for Bassball Recordings
P&C 2024 Bassball Recordings. Licensed to 36music (LC 09437

Fast 50 Jahre ist es her, dass die Kraaniche abgehoben haben und uns mit ihrem eigenen Stil beflügelten . Wer sie dann noch Live erlebt hat, bekam noch mehr vom Drive und Groove dieser Musik mit.
Zur Erklärung des etwas kryptischen Albumtitels meint Hattler: „Eine Zoup ist nicht nur eine falsch geschriebene Suppe. Es könnte auch ein Gebräu sein, in das eine Menge an Einflüssen hineingeschüttet wird. Insofern passt die Bezeichnung prima zum Kraan-Sound von heute. Wir wollten ja schon immer weg von den Definitionen Kraut- und Jazzrock.“
Und genauso ist es auch zu hören. Mit dieser wunderbaren Mischung verschiedener Stilrichtung, bleiben sich Kraan trotzdem ihrem Sound treu.

Unter diesem Link können Sie sich die Musik anhören:
https://kraan.bandcamp.com

Weihnachten steht vor der Tür und wir haben die CD für € 15,00 im Laden.

Donnerstag, 31.August


Heute haben
Giovanni Verga * 1840
Charles Baudelaire * 1867
William Saroyan * 1908
Julia Ramón Ribeyro * 1929
Wolfgang Hilbig * 1941
Knut Faldbakken * 1941
Geburtstag
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Alfred Mobert

Auf meinen Höhen sitzend hör‘ ich’s rieseln.
Wann es den Wald durchbricht, so sind es Bäche;
und unten in der Tiefe sind es Meere,
die brausen groß hinaus.
Aber hier auf den Höhen sind es Tränen.

Hier bricht’s hervor.

Ich möchte mein Haupt Hinhalten wie die Berge.
Ich möchte weinen wie die Berge weinen.
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Unser Musik-Tipp:


„Joni Mitchell At Newport“
CD € 20,00

Joni Mitchell wird im November 80 Jahre alt. Daran sehen wir, wie die Zeit vergeht. Ihr Lied „Big Yello Taxi“ habe ich seit Jahrzehnten im Ohr. Am 24. Juli 2022 gab sie, nach 20 Jahren, ihr erstes Live Konzert. Auf dem Newport Folk Festival wurde sie von einer hochkarätigen Band, von vielen Freunden begleitet.
Als alte Dame sitzt sie auf einem bequemen Sessel und singt mit ihrer weltbekannten Stimme ihre Lieder. Einmal greift sie zur Gitarre und spielt eine Soloversion des Liedes „Just Like This Train“.
Eine große Freude, die Singersongwriterin, nach einer schwerer Krankheit, endlich wieder zu hören und auch zu sehen.


Freitag, 17.Februar


Heute haben
Friedrich Maximilian von Klinger * 1792
Georg Weerth * 1822
Isabelle Eberhardt * 1877
Chaim Potok * 1929
Ruth Rendell / Barbara Vine * 1930
Frederik Hetman * 1934
Geburtstag
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Winfried Hermann Bauer
Im Februar

Es ist kalt! –
Nebel hängt zwischen den Bäumen
Und zerreißt meinen Blick auf die Welt
Frostbraune Blätter zittern
Neben Knospen, von Reif umhüllt
Sie lassen nicht los
Nur das Moos leuchtet grün
Zwischen den Eiszungen
Ein Schauer läuft mir über den Rücken –
Von den Zweigen tropft die Zeit…
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Unser Musik-Tipp:


Raphaela Gromes: „Femmes
Raphaela Gromes: Cello
Julian Riem: Piano
Festival Strings Lucerne unter Daniel Dodds
Sony Classical CD € 20,40

23 Komponistinnen finden sich auf der Doppel-CD der Cellistin Raphaela Gromes.
Es haben sich Purcell, Mozart und Quincy Jones reingeschmuggelt, ansonsten nimmt sie uns mit auf einer Reise mit Komponistinnen vom Mittelalter (Hildegard von Bingen) bis ins 21.Jahrhundert mit Billie Eilish. Sie war bei ihrer Recherche sowohl fasziniert von der Qualität der Stücke und gleichzeitig schockiert, dass sie von einigen Komponistinnen noch nie etwas gehört hat. Zum allerersten Mal auf CD zu hören ist „Drei Momente“ der italienischen Komponistin Matilde Capuis.
So können wir, gemeinsam mit der Cellisten, auf Entdeckungstour gehen und in die unterschiedlichsten Klangwelten eintauchen.
Aber was schreibe ich so viel, Raphaela Gromes erzählt auf dem Filmchen alles über ihre neue Einspielung.

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tagesschau.de vom 16.2. von Yasmin Appelhans, NDR
Vogelgrippe
Neue Varianten bedrohen Artenvielfalt


Trotz einiger Fälle unter Säugetieren ist die Vogelgrippe vor allem eine Gefahr für Vögel. Millionen Tiere sind schon gestorben. Das Massensterben ist auch eine Bedrohung für die Artenvielfalt.
Die Vogelgrippe greift immer weiter um sich. Allein zwischen September und Dezember letzten Jahres mussten in Europa 50 Millionen Tiere auf Geflügelfarmen gekeult werden. Der Ausbruch im Winter 2021 und 2022 war der weltweit größte bisher. Er hält noch immer an und ein Ende ist nicht abzusehen.  
Längst sind nicht mehr nur Geflügelställe massenhaft betroffen, erklärt Martin Beer, Fachtierarzt für Virologie am Friedrich-Loeffler-Institut auf der Greifswald-Insel Riems. „Das Wichtigste, was sich geändert hat, ist, dass das Virus offenbar viel besser an Wildvögel angepasst ist“, sagt er über den Subtyp der Influenza H5N1, besser bekannt als Erreger der Vogelgrippe. 
Hinzu kommt, dass das Virus seit einiger Zeit nicht nur in den kalten Monaten, sondern auch im Sommer auftritt und sich damit immer weiter verbreiten kann. …

Den kompletten Artikel von Sie hier.

Sonntag, 4.Dezember

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2.Adventsonntag auch im Kalender von Anke Raum.
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Marina Baranova: „White Letters“
Berlin Classics CD € 20,00

Was für eine schöne Entdeckung, die genau in diese Jahreszeit passt.
Die ukrainisch-jüdische Pianistin Marina Baranova erschafft durch ihre leichtgängige Virtuosität und Einfühlungsvermögen eine eigene Welt zwischen christlichen Melodien, ukrainischen Winterliedern und jüdischen Weisen. Diese Improvisationen verbindeen alles zu einem warmen, ruhigem Ganzen, damit wir an diesem grauen, nebeligen Sonntagmorgen unsere hektische Welt vor ein paar Stunden vergessen können.

https://www.marinabaranova.com/#home

Donnerstag, 17.November


Heute haben
Isabelle Eberhardt * 1877
Curt Goetz * 1888
Roger Vitrac * 1899
Mario Soldati * 1906
Ellis Kaut * 1920
Geburtstag
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Heinrich Seidel
Es war einmal

Kehret wieder, goldne Tage,
Kehre wieder, schöne Zeit!
Ach, gleich einer holden Sage
Liegst du in Vergangenheit.

Und zu dir – ich kann’s nicht wehren –
Wendet sehnend sich mein Sinn,
Wirst du gleich nie wiederkehren,
Weil ich selbst ein Andrer bin! –
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Ein paar Tipps und Veranstaltungshinweise:

Dienstag, 22.November, 19 Uhr
Dr.Martin Mäntele stellt uns Otl Aicher vor.

100 Jahre Otl Aicher, 100 Plakate im Hfg-Archiv
Eintritt frei

Achtung!!
Alle, die zum Vortrag kommen, erhalten eine Freikarte für die Otl Aicher-Ausstellung oben in der Hfg.

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Das Haus der Nachhaltigkeit Ulm, Neu-Ulm und Region e.V.  plant das Reparaturangebot „repair4U“ für Wasch- und Spülmaschinen aufzubauen – damit werden Reparaturen wieder wirtschaftlich und wertvolle Rohstoffe landen nicht einfach auf dem Müll.
Für das notwendige Startkapital brauchen wir Deine Unterstützung in der Finalrunde des Berblinger Contests! Im Rahmen des Wettbewerbs findet noch bis Ende November ein Crowdfunding statt – jeder Euro hilft uns, unser Ziel zu erreichen. Hier kannst Du uns direkt unterstützen!
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Go plant a tree

Jeder einzelne Baum spendet Schatten, speichert Luftfeuchtigkeit, kühlt durch Verdunstung, filtert Feinstaub aus der Luft, reduziert die Lärmbelastung und bindet nicht zuletzt auch CO₂.
So viele Bäume wurden durch die Initiative bereits gepflanzt:
Ziel dieser Initiative ist es, möglichst viele Menschen zu animieren, Bäume zu pflanzen. Z.B. auf privaten bzw. privatwirtschaftlich genutzten Flächen, wie Parkplätzen, Firmengelände, Vereinsgelände, Gärten, … oder Schulen und Hochschulen.

https://goplantatree.org/
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Kleinstadthelden“ des Ulmers Ralf Grimminger auf der Frankfurter Buchmesse.

Der Zeitgeist in der Provinz Literatur Mit „Kleinstadthelden“ legt der Ulmer Journalist und Autor Ralf Grimminger sein vergnügliches Roman-Debüt vor.   . . . Einer, der sich sehr wohl an die frühen 80er erinnert, und das ziemlich amüsant. Frei nach dem Motto: So ist es damals zwar nicht gewesen, aber so hätte es durchaus sein können. Und diese Haltung ist es, die das Buch für jene, die sich erinnern wollen, so unterhaltsam macht.

Südwest Presse Ulm
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http://adk-ulm.de/spielplan-tickets/
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Mittwoch, 9.November


Heute haben
Ivan Turgenev * 1818
welimir Chlebnikow * 1885
Erika Mann * 1905
Anne Sexton * 1928
Imre Kertész * 1929
Edoardo Nesi * 1964
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„Die Fremde ist herrlich, solange es eine Heimat gibt, die wartet.
Erika Mann
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Unser Musiktipp:



Martin Stadtfeld: „Deutsche Volkslieder“
Sony Music / SWR2 € 19,00

Nach seinem Album mit Händel-Variationen, hat sich Martin Stadtfeld den deutschen Volksliedern gewidmet.
Die Idee kam ihm während des Lockdowns. „Ich hatte das Gefühl, irgendeine wirklich kreative Leistung vollbringen zu müssen, um mich aufzumuntern.​ Da hörte ich zufällig das Volkslied ‚Es dunkelt schon in der Heide‘, gesungen von Hermann Prey.​ Plötzlich hörte ich die reinen Klavierklänge des Lieds in meinem Inneren und begriff: Hier ist dein Projekt!“
30 bekannte und unbekanntere Lieder hat er sich herausgesucht und für Klavier umgeschrieben. Das Lied „Guter Mond, du gehst so stille“ sogar für vier Hände, das er dann mit seinem Schüler Bela Pflicht eingespielt hat.
Stadtfeld schafft es, diesem Volksgut eine neue Stimme zu geben und wenn er auch noch Anleihen bei Mozart, Beethoven, … anklingenlässt, dann wird es noch interessanter beim Zuhören (und Rätseln).
Eine guttuende Einspielung, passend zum Monat und den nebliggrauen Tagen.

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Magdeburg (epd). Die Klimaaktivistin Aimée van Baalen hat die umstrittenen Proteste der Bewegung „Letzte Generation“ verteidigt. Menschen setzten ihre körperliche Unversehrtheit, ihre berufliche und familiäre Zukunft sowie ihren Alltag aufs Spiel, „weil alle anderen Protestformen erschöpft wurden“, sagte die Vertreterin der Bewegung, die mit Straßenblockaden und Lebensmittelattacken auf Kunstwerke für Kritik sorgt, am Dienstag in Magdeburg. Man greife zu diesen Protestformen, weil warnende Stimmen weiterhin ignoriert würden und „weil wir Zuversicht und Nächstenliebe im Herzen tragen“.

Baalen sprach in Magdeburg vor der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die die Aktivistin für die Debatte über Klimaschutz eingeladen hatte. Rund 15 Minuten bekam die Aktivistin das Podium, um ihre Beweggründe und Forderungen vorzutragen. Ein größerer Teil der Delegierten des Kirchenparlaments antwortete ihr danach mit stehendem Applaus.

Die Vertreterin der „Letzten Generation“ rief die evangelische Kirche auf, ihre Bewegung und deren Ziele zu unterstützen. „Wir brauchen die evangelische Kirche auf unserer Seite“, sagte Baalen. Sie habe die Möglichkeit, ihre Stimme für die besonders durch den Klimawandel bedrohten Menschen im globalen Süden zu erheben. Die Kirche müsse zudem darauf bestehen, dass die Bundesregierung ihre eigenen Klimaziele einhalte. Die Regierung rede viel, „leider handelt sie nicht entsprechend“, sagte Baalen.

Für die Blockade von Autobahnen entscheide sich die „Letzte Generation“ nicht leichtfertig, sagte Baalen und betonte, dabei werde die Sicherheit aller Beteiligten gewährleistet. „Wir haben immer und ausnahmslos eine Rettungsgasse“, sagte sie.

Den kompletten Artikel finden Sie auf https://www.evangelisch.de

Donnerstag, 20.Oktober

Heute haben
Arthur Rimbaud * 1854
Paul Valéry * 1871
Peter Bamm * 1897
Mario Luzi * 1914
Otfried Preußler * 1923
Art Buchwald * 1925
Oskar Pastior * 1927
Elfriede Jelinek * 1946
John von Düffel * 1966
Geburtstag
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Optimisten haben gar keine Ahnung von den freudigen Überraschungen,
die Pessimisten erleben.
Peter Bamm
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Unser CD-Tipp


Keith Jarrett: „Bordeaux Concert
ECM € 19,99

Als Keith Jarrett im Sommer 2016 seine letzte Europa-Tournee absolvierte, befand er sich in absolut bestechender Spiellaune. Nun erscheint unter dem Titel “Bordeaux Concert” ein dritter Konzertmitschnitt der Tournee.
Ein Solo-Konzert von teilweise beruhigender, zarter Schönheit.

Hörbeispiel: Part III

Dienstag, 5.Juli

Heute haben
Felix Timmermans * 1886
Jean Cocteau * 1889
Barbara Frischmuth * 1941
Josef Haslinger * 1955
Geburtstag
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Winfreid Hermann Bauer
Die Rose


Dornenbewehrt
Streckt sich der Spross
Der Welt entgegen
Er füllt die Knospe
Bis ihre Hülle im Morgentau
Reißt
Und sich die samtrote Blüte
Zitternd
Einem frisch geschlüpften Schmetterling gleich
Zur Sonne hin
entfaltet
Was für ein Duft…
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Unser Musiktipp:


Regener Pappick Busch: „Things To Come
Universal CD € 19,99

Mit ihrem Debüt „Ask Me Now“ und einem Trio namens Regener Pappik Busch ist den drei Musikern Sven Regener an der Trompete, Richard Pappik am Schlagzeug und Ekki Busch am Piano eine schöne Überraschung gelungen. Bekannt sind die Herren ja als Mitglieder von Element Of Crime. Jetzt haben sie nachgelegt. Und wie.
Mit „Things To Come“ sind sie an die Spitze der deutschen Jazz-Charts geklettert.
Wieder haben sie alte Jazz-Klassiker, Standars, Ohrwürmer aufgenommen und in ihrer eigenen Art interpretiert. In ihrer sehr persönlichen Art gelingen ihnen immer wieder Überraschungen mit Stücken von Thelonius Monk, John Coltrane, Charlie Parker, Miles Davis, Ornette Coleman und anderen.
Was das Schöne dabei ist: Die CD ist sowas von locker hörenswert, so dass sie auch zu einem lauen Sommerabend passt.

„Das gute an dem Konzept ist ja, dass wir Stücke spielen, die andere geschrieben haben, die vielleicht auch schon tausende Mal aufgenommen wurden… aber wir spielen sie mit unserem Sound, auf unsere Art, mit unseren Mitteln. Wir improvisieren dazu auf unsere Art, wir fügen unseren Weg hinzu. Das ist ein sehr interessanter Ansatz. Im Grunde genommen so was wie ›James Last‹, nur ganz anders. Wir sind ein sehr rustikales Trio. Trios haben die Eigenschaft, sehr direkt zu sein. Man hört alle drei Instrumente sehr laut. Niemand kann sich hinter etwas anderem verstecken. Das macht auch die Plattenaufnahmen so interessant, denn man kann nichts kaschieren, und wir stehen auch drauf, Ecken und Kanten in der Musik drin zu behalten. Uns geht es darum, eine sehr direkte, fast grobe Form von Jazz-Musik zu machen, die direkt aufs Herz und auf die Ohren zielt“, so Sven Regener. „Das ist unsere Art. Eigentlich ein sehr punkiger Ansatz“.

p.s. Element of Crime spielt demnächst im Ulmer Roxy.

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Hardy on Tour
Tag 39


88 km von Kildale über Grosmont und Scarborough nach Cayton

Da sitz ich nun ziemlich müde mit einem Bierchen an der Steilküste in der herrlichen Abendsonne,  lausche den brechenden Wellen und bewundere einfach diesen grandiosen Ausblick über die Bucht.
Eigentlich wollte ich ja nochmal ins Wasser und baden,  deshalb der Entschluß nicht mehr weiter zu radeln und heute Rast beim Campingplatz zu machen, aber nach der heißen Dusche vorhin ist mir jetzt doch nicht mehr danach.
Das war heut nochmal ein ganz besonderer Radtag durch den North York Moors Nationalpark. Zum einen der besonderen Heidelandschaft wegen und zum anderen wegen diesen unfassbar steilen Anstiegen und Abfahrten. So spektakulär hatte ich das jetzt auch noch nie. Bergab schieben bei 33 % Gefälle weil die Bremsen am glühen waren und ich Muffensausen hatte. Wobei schieben da auch anstrengend und gar nicht so einfach ist, mit einem so vollgepackten Drahtesel.
Es ist ja alles bekanntlich relativ. Z.B. würde ich normalerweise schwer schlucken bei einem Anstieg von 17 %, wenn du aber die ganze Zeit welche zwischen 20 – 25 %  hast, dann denkst du, wenn auf dem Straßenschild 17 %  steht: „ah, das geht ja noch“. Verrückte Sache.
Aber es war okay so durch diese charaktervolle Landschaft zu radeln. In der Ferne leuchtete es bisweilen lila vom blühenden Heidekraut. Immer wieder kommt man durch nette kleine Orte wie Danby oder Grosmont (mit dem historischen Bahnhof); trifft auf gelangweilte Schafe am Wegesrand und freut sich, daß der Wind heut ein wenig schieben hilft. Nur vom Hafen von Scarborough war ich dann enttäuscht. Das ist ein richtiger Rummelplatz und hat wenig Charme, wie ich finde.
Es sind jetzt noch 3 Tagesetappen von hier bis Brentford. Es müsste also ne Punktlandung geben zum 1.Spiel gegen Dänemark am Freitag.